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Jochen Schümann hält wenig vom neuen Reglement © getty

Der zweimalige Pokalgewinner Jochen Schümann hat das am Mittwoch veröffentliche neue Reglement für die 35. Austragung des America's Cup 2017 in den USA kritisiert.

"Ganz offensichtlich wollen die Amerikaner am liebsten alleine segeln - und siegen", sagte der Olympiasieger aus Berlin der Fachzeitschrift "Yacht".

Die neuen Bestimmungen erlauben es dem Cupverteidiger im Kampf um die älteste Sporttrophäe der Welt erstmals, eine zweite Yacht quasi in Reserve zu halten.

Überdies ist geplant, dass die letztjährigen Sieger bereits an der Qualifikationsrunde der Herausforderer teilnehmen dürfen. Sie nehmen damit direkten Einfluss auf das Regattageschehen.

Bislang ist das Team Australia einziger offizieller Herausforderer für den Kampf um den 163 Jahre alten Pokal.

Bis zum Meldeschluss am 8. August werden aber noch weitere Kandidaturen aus Neuseeland, Frankreich, Italien und Großbritannien erwartet. Ein deutsches Syndikat gibt es nicht.

Bis zum Jahresende soll auch die Entscheidung über den Austragungsort fallen. Beworben haben sich San Francisco, San Diego, Chicago und die Bermuda

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