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Das Team New Zealand unterlag im vergangen Jahr gegen das Team Oracle © getty

Das Team New Zealand hat neun Monate nach seiner spektakulären Finalniederlage beim America's Cup die nötige Finanzierung für die Vorbereitung auf die nächste Ausgabe des Segelwettbewerbes gesichert.

Das gaben die Neuseeländer am Dienstag bekannt.

"Das Team hat den Punkt erreicht, an dem wir die Kampagne für den 35. America's Cup mit Zuversicht angehen können", sagte Teamvorstand Keith Turner: "Wir haben ausreichende Unterstützung durch Sponsoren gesichert, um die nächste Stufe ohne Hilfe der Regierung zu erreichen."

Vor weniger als zwei Wochen hatte das Team noch mitgeteilt, ohne staatliche Hilfe sei es "bis zum Ende des Monats Geschichte".

Die Mannschaft, die in der Bucht von San Francisco nach einer 8:1-Führung noch mit 8:9 gegen Titelverteidiger Oracle verloren hatte, war in der abgelaufenen Kampagne mit 30 Millionen US-Dollar vom Staat unterstützt worden.

Auch im Anschluss hatte die Regierung ihre Vorzeigesportler bezuschusst, zuletzt sagte Premierminister John Key jedoch, das öffentliche Interesse an einer weiteren Finanzierung des Teams "schwinde".

Der nächste America's Cup soll 2017 stattfinden, in den Jahren 1995 und 2000 hatten die "Kiwis" die wichtigste Segeltrophäe der Welt gewonnen.

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