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Albrecht will hart für Comeback kämpfen © APA (Gindl)

Hinter dem Riesentorlauf-Vorläufer mit der Startnummer "V 3" hat sich am Freitag beim alpinen Ski-Weltcup-Finale in

Hinter dem Riesentorlauf-Vorläufer mit der Startnummer "V 3" hat sich am Freitag beim alpinen Ski-Weltcup-Finale in Garmisch-Partenkirchen ein ganz besonderer Name verborgen. Daniel Albrecht feierte 414 Tage bzw. nicht einmal 14 Monate nach seinem schweren Unfall in Kitzbühel eine Rückkehr auf die Weltcup-Piste.

"Natürlich läuft noch nicht alles perfekt, aber ich hatte ein super Gefühl. Das war ein Vorfühlen für die WM im kommenden Jahr, darauf freue ich mich sehr", meinte Albrecht und machte damit klar, dass er im WM-Winter 2010/11 und vor allem bei den Titelkämpfen in Garmisch unbedingt wieder als Rennläufer am Start stehen möchte.

Um dieses Ziel zu erreichen, will der 26-jährige Albrecht weiter konsequent seinen Weg gehen. "Ich weiß, dass noch viel Arbeit auf mich wartet. Ich werde hart kämpfen und dann wird man sehen, wo ich stehe." Die Schwünge in Garmisch erinnerten teilweise schon wieder an den alten Albrecht, auch wenn er den Kurs nur mit Torfehler bewältigte. Aber das war am Freitag Nebensache, Albrecht wurde im Zielraum begeistert gefeiert.

Albrecht, Kombinations-Weltmeister 2007 und Sieger von vier Weltcup-Bewerben, war auf der Kitzbüheler Streif beim Zielsprung schwer verunfallt. Der Eidgenosse hatte dabei ein Schädel-Hirn-Trauma, Gehirnblutungen und eine Lungenquetschung erlitten und war fast drei Wochen im künstlichem Tiefschlaf gelegen. Über seinen Gesundheitszustand meinte Albrecht: "Es ist noch nicht alles okay, aber es geht mir sehr, sehr gut."

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