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ÖSV-Dominanz soll offenbar werden © APA (dpa)

Der Teambewerb setzt am Sonntag den Schlusspunkt des alpinen Ski-Weltcup-Winters. Österreich will in Garmisch-Partenkirchen mit

Der Teambewerb setzt am Sonntag den Schlusspunkt des alpinen Ski-Weltcup-Winters. Österreich will in Garmisch-Partenkirchen mit Benjamin Raich, Marcel Hirscher, Romed Baumann, Kathrin Zettel, Elisabeth Görgl und Andrea Fischbacher an den Start gehen. Hinter Fischbacher steht allerdings aufgrund ihres schweren Super-G-Sturzes am Freitag ein Fragezeichen.

Der Internationale Skiverband (FIS) testet in Bayern ein neues Format des Team-Events, das - bei gelungener Generalprobe - in dieser Form dann auch 2011 bei der WM in Garmisch-Partenkirchen ausgetragen werden soll. Bisher war der Bewerb mit den Disziplinen Super-G und Slalom bestritten worden, nun fahren Damen und Herren einen Parallel-Riesentorlauf.

Beim Weltcup-Finale sind nur die besten 16 Mannschaften der Nationencup-Wertung im Teambewerb startberechtigt. Pro Nation und Durchgang müssen zwei Damen und Herren starten, maximal sechs Teilnehmer dürfen pro Team nominiert werden. In der ersten Runde trifft die Nummer eins der Nationencup-Wertung (Österreich) auf das schwächste Team - allerdings nur dann, wenn wirklich 16 Mannschaften teilnehmen.

Sollten weniger Teams antreten, dann erhalten die besten Teams ein Freilos für die erste Runde und würden erst in der nächsten einsteigen. Für jedes gewonnene Parallel-Riesentorlauf-Duell gibt es einen Punkt für ein Team. Sollte es nach vier Duellen unentschieden (2:2) stehen, dann siegt jenes Team, das die schnellste individuelle Laufzeit erzielt hat. Unter den Podestplatz-Teams werden 80.000 Franken (54.686 Euro) Preisgeld ausgeschüttet, 20.000 Franken (13.671 Euro) gehen an die besten Individualisten, also die Schnellsten bei Damen und Herren sowie die erfolgreichsten Punktesammler.

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