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Drei Tore des Topstürmers in Bremen © APA (epa)

Spaniens Top-Torjäger David Villa hat Valencia fast im Alleingang ins Viertelfinale der Fußball-Europa League geschossen. Der

Spaniens Top-Torjäger David Villa hat Valencia fast im Alleingang ins Viertelfinale der Fußball-Europa League geschossen. Der Stürmer erzielte beim 4:4 der Iberer gegen Werder Bremen drei Treffer. Valencia schaffte nach dem 1:1 im Hinspiel den Aufstieg dank der Auswärtstorregel. Favoritenschreck bleibt der englischen Underdog Fulham, der mit einem 4:1-Heimsieg Juventus Turin aus dem Bewerb warf.

Die beiden Europameister David Silva und David Villa machten im Bremer Weserstadion den Unterschied zugunsten von Valencia aus. Ersterer glänzte als Vorlagengeber und Lenker im Mittelfeld, Zweiterer als Vollstrecker. Villa (2.) und Juan Mata (15.) nutzten Silvas Pässe zur raschen 2:0-Führung, Villa legte kurz vor Pausenpfiff sowie beim Stand von 3:3 in der 66. Minute noch nach.

Werder scheiterte trotz vier Toren in erster Linie an der Chancenauswertung. Der eingewechselte Hugo Almeida (26.), Torsten Frings per Foulelfmeter (57.), Marko Marin (62.) und Claudio Pizarro (84.) hielten die Norddeutschen immer im Spiel. Trotzdem verabsäumte es Werder, seine hochkarätiger Möglichkeiten wie Valencia auch zu nutzen. Sebastian Prödl saß beim Bundesligisten nur auf der Ersatzbank.

Die Überraschung des Tages fand aber in London statt. Trotz eines 3:1-Vorsprungs aus dem Hinspiel und einer raschen Führung durch ein Blitztor von David Trezeguet (2.) scheiterte Juventus an Fulham. Nach dem harten Ausschluss von Fabio Cannavaro nach einer Notbremse (27.) drehte sich die Partie in Craven Cottage zugunsten des Premier-League-Clubs, der bereits Titelverteidiger Schachtjor Donezk aus dem Bewerb gekickt hatte.

Bobby Zamora (9.) und der Ungar Zoltan Gera (39., 49./Elfmeter) glichen den Rückstand aus dem Hinspiel aus, dem eingewechselten Clint Dempsey (83.) gelang schließlich der umjubelte vierte Treffer. Bei Juventus, wo Alexander Manninger wegen einer Zerrung im Oberschenkel nicht im Aufgebot stand, entlud sich danach der Frust. Jonathan Zebina sah in der Nachspielzeit wegen eines Vergehens ebenfalls noch Rot.

Salzburgs Bezwinger Standard Lüttich machte nach dem 3:1 in Athen zu Hause gegen Panathinaikos alles klar. Dieudonne Mbokani erzielte in der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte nach einem Gegenstoß den entscheidenden Treffer zum 1:0-Erfolg der Belgier. Ebenfalls im Viertelfinale steht Benfica Lissabon nach einem 2:1-Auswärtssieg bei Olympique Marseille.

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