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Heißsporn Naumoski (l.) fehlt diesmal © APA (Archiv/Neubauer)

Der SV Mattersburg hat in der Fußball-Bundesliga im Rennen um den fünften Rang den zweiten Heimsieg im Frühjahr ins Auge

Der SV Mattersburg hat in der Fußball-Bundesliga im Rennen um den fünften Rang den zweiten Heimsieg im Frühjahr ins Auge gefasst. Im Pappelstadion empfangen die Burgenländer in der 25. Runde am Samstag (18.00 Uhr/live Sky Konferenz) mit dem LASK den unmittelbar hinter ihnen liegenden Tabellenachten. Mit einem Sieg bei der Austria holten die Athletiker zuletzt den ersten Auswärts-Erfolg heuer.

In Mattersburg vertraut Trainer Franz Lederer nach der gebannten Abstiegsgefahr im Frühjahr auf die junge Welle. Talente wie Farkas, Salamon, Rath, Lindner oder Doleschal schienen in den vergangenen Runden in der Start-Elf auf, ein Routinier wie Sedloski sah sich hingegen schon einmal mit der Ersatzbank konfrontiert. "Die Zielvorgabe ist Platz fünf. Aber natürlich ist es unsere zweite Aufgabe, die Jungen zu integrieren. Das haben wir immer wieder in geballter Form gemacht", meinte Lederer, der mit seiner Mannschaft nur einen Zähler hinter der fünftplatzierten SV Ried liegt.

Mit dem gesperrten Heißsporn Naumoski muss Mattersburg weiter den Top-Torjäger vorgeben, der Ungar Waltner soll diese Lücke schließen. Fraglich ist auch der Einsatz vor Torhüter Borenitsch, dem Schlussmann macht weiter eine Viruserkrankung zu schaffen. Sein Ersatzmann Bliem dürfte gegen den LASK wieder das Gehäuse der vor eigenem Publikum in diesem Jahr noch ungeschlagenen Mattersburger hüten. Wieder im Kader steht nach seinem Muskelfasereinriss Schmidt.

Die Linzer reisten mit drei Spielen in Meisterschaft und Cup ohne Gegentreffer im Gepäck gen Süden. Die bei 59 Gegentreffern stehenden Athletiker legten damit den Ruf der "Schießbude" der Liga ein wenig ab. "Wir haben da den Hebel angesetzt, es war klar, dass wir in dem Bereich etwas tun müssen", meinte Trainer Helmut Kraft. Dass es zuletzt mit einer Nullnummer zu Hause gegen Schlusslicht Kärnten nicht nach Wunsch lief, war für den Tiroler kein Grund zur Sorge: "Gegen Kärnten haben wir aus vielen Chancen eben kein Tor gemacht."

Für die Oberösterreicher steht laut Kraft nicht der Tabellenrang, sondern die Entwicklung der Mannschaft im Vordergrund. "Vom fünften Platz können wir uns auch nichts kaufen. Etwas erreichen wollen wir aber noch im Cup-Bewerb", meinte der LASK-Coach, der im Viertelfinale am 31. März mit seiner Mannschaft nach Wr. Neustadt reist. Verzichten muss der Achte in Mattersburg auf die weiter verletzten Macho, Gunnlaugsson und Bichelhuber.

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