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Coach fordert volle Konzentration auf Platz drei © APA (Archiv/Neubauer)

Mit einem Sieg am Sonntag (15.30 Uhr) könnte die Wiener Austria den Rückstand auf Tabellenführer Salzburg elf Runden vor

Mit einem Sieg am Sonntag (15.30 Uhr) könnte die Wiener Austria den Rückstand auf Tabellenführer Salzburg elf Runden vor Schluss auf sechs Punkte verkürzen. Chancen auf den Meistertitel rechnet man sich bei den Violetten aber nicht mehr aus. "Der Meistertitel ist kein Thema mehr, dazu fehlt uns einfach die Konstanz. Da müsste schon ein größeres Wunder geschehen", so Austria-Trainer Karl Daxbacher.

Zusätzlich zur fehlenden Konstanz werfen die drei Ligarunden sieglose Austria derzeit personelle Probleme zurück. Gegen Salzburg müssen die Wiener neben den langzeitverletzten Stürmern Rubin Okotie und Tomas Jun sowie den Torhütern Szabolcs Safar und Robert Almer auch auf das gesperrte Duo Milenko Acimovic und Julian Baumgartlinger verzichten. Zudem ist Jacek Bak angeschlagen und fraglich.

Während eine Rückkehr von Okotie noch in dieser Saison offen ist, schaut es bei Jun deutlich besser aus. "Jun trainiert bereits wieder voll mit", berichtete Daxbacher. Bevor der Tscheche jedoch in die Kampfmannschaft zurückkehrt, soll er "in den kommenden 10 bis 14 Tagen" einen 45-minütigen Test bei den Austria-Amateuren in der Ersten Liga absolvieren. "Denn seine Matchfitness ist noch nicht zu hundert Prozent da", so Daxbacher, der bezüglich Okotie meinte: "Er wird auf jeden Fall länger als Jun brauchen."

Von den personellen Problemen profitiert u.a. Heinz Lindner, dem 19-Jährigen schlägt derzeit die große Stunde. Nach dem Einsatz im Derby wartet nun gegen Salzburg der nächste Kracher für den Youngster. Lindner fühlt sich von Spiel zu Spiel sicherer. "Ich habe schnell an Routine gewonnen. Die Nervosität ist weg, ich finde mich immer besser zurecht", berichtete er.

Während sich die Austria keine Chancen im Kampf um die Schale gibt, hat Salzburg-Trainer Huub Stevens die Wiener sehr wohl noch auf der Rechnung. "So lange man diesen Rückstand noch wegspielen kann, ist eine Mannschaft wie Austria Wien immer ein Titelkandidat." Stevens hofft, dass sein Team im Finish der Meisterschaft noch auf Abwehrchef Ibrahim Sekagya (Meniskus-OP) zurückgreifen wird können. "Vielleicht geht sich für ihn noch das eine oder andere Spiel aus."

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