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Waltner erzielte mit dem 2:0 das spätere Siegestor © APA (Oczeret)

Der SV Mattersburg hat den LASK am Samstag in der 25. Runde der Fußball-Bundesliga mit 2:1 (1:0) besiegt und damit einen

Der SV Mattersburg hat den LASK am Samstag in der 25. Runde der Fußball-Bundesliga mit 2:1 (1:0) besiegt und damit einen wichtigen Erfolg im Kampf um Platz fünf gefeiert. Die Burgenländer präsentierten sich zwar nicht als besseres Team, durften aber über ihren zweiten Heimsieg im Frühjahr jubeln, sind 2010 zu Hause weiter ungeschlagen und punktegleich mit Wiener Neustadt Tabellensechster.

Ronald Spuller (25.) und Robert Waltner (51.) schossen die Elf von Franz Lederer zum Sieg, an dem auch ein durchaus bemühter LASK sowie ein Eigentor von Nedeljko Malic (56.) nichts ändern konnten.

Der LASK machte in der ersten Hälfte zwar das Spiel, Mattersburg aber das Tor. Der schnelle Spuller enteilte in der 25. Minute auf der rechten Seite nach einer Kopfballvorlage Chinchilla-Vega und schoss kraftvoll ins rechte obere Eck ein - Cavlina war ohne Chance. In der 37. Minute stand der Linzer Tormann neuerlich im Mittelpunkt: Der Kroate attackierte Mattersburg-Stürmer Waltner, der zu Boden ging, blieb von Schiedsrichter Hameter aber unbehelligt.

Waltner sollte sich dafür freilich noch "rächen". In der 51. Minute wurde der Ungar von Mörz mit einem perfekten Stanglpass bedient und traf zum 2:0 - neuerlich hatte Chinchilla-Vega das Nachsehen. Doch der LASK suchte und fand weiterhin - wenn auch wenige - Chancen vor. Stürmer-Oldie Mayrleb, der nur zwei Minuten zuvor im Heranrutschen allein vor Bliem vergeben hatte, brachte die Linzer schließlich wieder ins Spiel. Indirekt zumindest, indem er einen Stanglpass von Prager zwar nicht mehr berührte, aber so das Eigentor des heranrutschenden Malic begünstigte (57.), der schon zum zweiten Mal in dieser Saison zum Pechvogel wurde.

Die Partie blieb offen, der LASK, der als zusätzliche Offensivkraft noch Skuletic brachte, blieb beim Versuch, noch den Ausgleich zu erzielten, aber glücklos. Vielmehr trafen die Hausherren durch Thomas Wagner noch ein weiteres Mal, das vermeintliche 3:1 wurde wegen Abseits' aber fälschlicherweise aberkannt (75.).

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