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Rehhagel hatte die Griechen zum EM-Titel geführt © APA (Archiv/epa)

Otto Rehhagel will erst nach der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika über seine Zukunft als Trainer der griechischen

Otto Rehhagel will erst nach der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika über seine Zukunft als Trainer der griechischen Nationalmannschaft entscheiden. Der griechische Fußballverband (EPO-HFF) will seinen deutschen Erfolgscoach unbedingt halten und hat dem 71-Jährigen deshalb ein neues Angebot unterbreitet - allerdings soll er künftig 30 Prozent weniger verdienen.

Dies hänge mit den enormen Finanzproblemen zusammen, mit denen sich Griechenland derzeit konfrontiert sieht, hieß es aus Kreisen des Verbandes am Dienstag.

Verbandspräsident Sofoklis Pilavios und Rehhagel hatten sich am Montagabend getroffen. Die Aussichten für eine Fortsetzung der Kooperation sind nach Einschätzung der Presse in Athen gut. Am Vortag hatte Rehhagel angedeutet, dass Geld nicht die entscheidende Rolle für ihn spiele. "Auch wenn ich das doppelte Geld verdient hätte, würde ich auch nur ein Filet essen können", sagte er der griechischen Zeitung "To Vima" (Dienstag).

Der aktuelle Vertrag Rehhagels läuft nach der WM in diesem Sommer aus. Bei der WM-Endrunde in Südafrika trifft der Europameister von 2004 in der Gruppe B auf Argentinien, Nigeria und Südkorea.

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