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Jose Prelogar hofft auf weiteren Sieg © APA (Archiv/Eggenberger)

Austria Kärnten will sich weiterhin mit aller Kraft gegen den Abstieg aus der österreichischen Bundesliga wehren. In Runde 26

Austria Kärnten will sich weiterhin mit aller Kraft gegen den Abstieg aus der österreichischen Bundesliga wehren. In Runde 26 müssen die Klagenfurter am Mittwoch (19.30 Uhr) zum seit fünf Ligapartien ungeschlagenen Aufsteiger SC Wr. Neustadt. "Die Neustädter sind aber klarer Favorit, sie sind eine kompakte Mannschaft und spielen einen guten Fußball", meinte Kärnten-Trainer Joze Prelogar.

Mit dem 0:0 gegen den LASK und dem 1:0 gegen Ried, dem ersten Sieg seit 12. September 2008, haben die Kärntner zwei Lebenszeichen von sich gegeben. "Auf diesen Tag haben wir lange gewartet, das war sehr wichtig für die Moral der Mannschaft", berichtete Prelogar, den weiterhin schwere Personalprobleme plagen. Immerhin wurde Martin Hierländer nach seiner Roten Karte gegen die Rieder vom Strafsenat freigesprochen.

Trotz des Sieges beträgt der Rückstand auf den aktuellen Vorletzten Kapfenberger SV elf Runden vor Schluss noch zwölf Punkte, wirklich weiterhelfen würde also nur der erste Auswärtserfolg seit 6. Dezember 2008. Seit dem damaligen 5:2 in Altach setzte es bei zwei Remis 17 Niederlagen.

Diesen Erfolg wollen die Niederösterreicher allerdings in ihrem Stadion keinesfalls zulassen. Stattdessen wollen sie nach den Remis gegen Rapid (2:2) und Sturm Graz (0:0) den ersten Heimsieg des Frühjahrs feiern. Auch wenn Trainer Peter Schöttel vor der Moral des kommenden Gegners beeindruckt ist. "Mir imponiert die Moral der Kärntner, die den sportlichen und finanziellen Problemen trotzen."

Die Gefahr des Unterschätzens bestehe dank des Kärntner Sieges über Ried nicht mehr. An der Favoritenrolle seiner Truppe zweifelt aber auch Schöttel nicht, immerhin trennen die beiden Clubs 22 Punkte. Schöttel glaubt, dass die Gäste aus einer gesicherten Defensive agieren werden. "Wir müssen geduldig spielen und auf die Konter der Kärntner aufpassen. Außerdem sind sie bei Standardsituationen sehr gefährlich. Wir müssen auf der Hut sein."

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