vergrößernverkleinern
Acimovic fehlt der Austria gegen Ried © APA (Archiv/Pfarrhofer)

Die einen haben aus den jüngsten neun Runden nur einen einzigen Sieg (3:0 am 13. März daheim gegen SV Mattersburg) geholt, die

Die einen haben aus den jüngsten neun Runden nur einen einzigen Sieg (3:0 am 13. März daheim gegen SV Mattersburg) geholt, die anderen sind zuletzt seit dem 20. Februar (4:1 zu Hause gegen Austria Kärnten) in fünf Partien inklusive Cup sieglos. Ried und Austria Wien brauchen vor ihrem Duell zur 26. Runde der Fußball-Bundesliga am Mittwoch also ganz dringend wieder einmal ein Erfolgserlebnis.

Die siebentplatzierten Innviertler wollen den Anschluss an den SC Wr. Neustadt und SV Matterburg, die je zwei Zähler Vorsprung haben, nicht verlieren. Und die Violetten dürfen den Kontakt zum punktegleichen Dritten Sturm Graz im Kampf um einen Europacup-Startplatz nicht verlieren, zumal sie ihre internationalen Chancen im ÖFB-Cup schon verspielt haben.

Die Rieder sehen sich trotz Heimvorteils, der in dieser Saison (6-2-4) nicht mehr so da ist wie 2008/09, als Außenseiter. "Mit Glück und wenn wir vorne einen reinhauen, dann könnte ein X möglich", sagt SVR-Coach Paul Gludovatz. Er deutete an, dass er wegen der Ausfälle von Glasner, Th. Burgstaller sowie dem Fragezeichen hinter Hadzic vielleicht die "Landesliga-Abwehr" Grasegger, Stocklasa und Reifeltshammer aufbieten muss.

Die Innviertler hätten Offensivkräfte gebraucht, nun müssen sie mit dem dünnen Personal über das Frühjahr kommen. "Ich habe von der ersten Runde an gesagt, dass wir um einen Rang plus neun spielen." Dass Austria-Kapitän Acimovic fehlt, wertet er nicht als Vorteil, im Gegenteil. "Ohne ihn sind sie besser, weil sie schneller spielen." Kopfzerbrechen bereiten ihm andere und anderes.

Standards würden mitentscheidend, Hattenberger, Ortlechner, Schumacher da besonders gefährlich sein. Vor allem vor dem Brasilianer hat der Ried-Coach, der vor seinem 30. Heimspiel eine positive Bilanz (19-6-4) aufweist, großen Respekt. "Er ist derzeit einfach unberechenbar und enorm stark", meinte Gludovatz, der die Favoritner in der Endtabelle nach wie vor auf einem Platz unter den ersten drei Mannschaften erwartet.

"Auch wenn die Rieder von ihrem Heimnimbus viel eingebüßt haben, dort ist es immer ganz schwer. Dazu kommt diesmal, dass sie in Kärnten zuletzt 0:1 verloren haben, das wurmt sie zusätzlich", sagte Austria-Trainer Karl Daxbacher, dessen Mannen von den jüngsten zehn Partien gegen die Oberösterreicher nur eine einzige (am 25. Oktober 2008 auswärts 1:3) verloren haben.

Das 1:1 zuletzt gegen Meister Salzburg mit zehn Österreichern in der Startelf empfand er als Art Erfolgserlebnis. "Die Leistung war schwer in Ordnung, ein Wermutstropfen nur, dass wir nicht die drei Punkte gemacht haben. Wenn wir in Ried so spielen wie gegen Salzburg, werden wir gewinnen", ist der 56-Jährige überzeugt. Auf die Tabelle schaut er nicht, derzeit ist etwas anderes wichtig: "Wir bauchen die drei Punkte!"

Der Niederösterreicher, der in seinem 31. Auswärtsligaspiel als Austria-Coach seinen zehnten Sieg (9-8-13) im Visier hat, und seine Veilchen sind in der Fremde schon seit 6. Dezember ohne Sieg. Damals gab es ein 2:0 - in Ried. Beide Tore erzielte Acimovic, der wie Junuzovic in Ried gesperrt ist. Neben dem Duo fallen auch noch Safar, Almer, Okotie, Bak, Standfest und Linz wegen Verletzungen aus.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel