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Der LASK muss die Torflaute beheben © APA (Archiv/Rubra)

Der LASK möchte sich am Mittwoch (19.30 Uhr) in der 26. Runde der Fußball-Bundesliga mit einem Heimsieg gegen Kapfenberg für

Der LASK möchte sich am Mittwoch (19.30 Uhr) in der 26. Runde der Fußball-Bundesliga mit einem Heimsieg gegen Kapfenberg für das historische 2:7-Debakel vom 1. November 2009 revanchieren. Dafür müssten die Linzer aber ihre Probleme im gegnerischen Strafraum beheben. "Jetzt bietet sich für die Spieler die Chance zur Revanche", meinte LASK-Coach Helmut Kraft und packte seine Kicker bei der Ehre.

Zum Zeitpunkt des 2:7 war Kraft noch Trainer in Wr. Neustadt gewesen. Die aktuelle Torflaute will der nunmehrige LASK-Betreuer nicht am Abgang von Roman Wallner zu Salzburg festmachen. Und auch Routinier Christian Mayrleb gibt er nicht die Hauptschuld. Die wahren Gründe kennt aber auch der in dieser Hinsicht etwas ratlos wirkende Kraft nicht wirklich. "Die Spieler müssen wieder Sicherheit bei den Abschlüssen bekommen, das ist auch eine mentale Geschichte."

Der LASK, dem in den jüngsten 17 Runden nur zwei Siege gelangen, kämpft auch um eine gute Ausgangsposition im Duell um Oberösterreichs Nummer eins. Denn nach der Partie gegen die Steirer warten die zwei Derbys gegen die SV Ried, die aktuell sechs Punkte Vorsprung auf die Linzer hat.

Duelle mit dem emotionsgeladenen Kapfenberg-Coach Werner Gregoritsch sind immer etwas Besonderes, auch für Kraft, der mit einem Lächeln meinte: "Ich mag ihn gerne, vor und nach dem Spiel. Während des Spiels ist er schwierig auszuhalten." Unterstützung erhofft sich der LASK diesmal vor allem von der Linzer Damenwelt, am "Ladies Day" zahlen weibliche Fans nur die Hälfte, Dauerkartenbesitzer dürfen eine Begleiterin gratis ins Stadion mitnehmen.

Die Damen im Stadion dürfen sich auf kampfkräftige Gäste aus der Steiermark freuen, denn Gregoritsch fordert von seinen Spielern nach dem 2:3 daheim gegen Wiener Neustadt Wiedergutmachung. "Wir müssen als kampfkräftige Mannschaft auftreten. Ich will wieder genau die Attribute sehen, die uns erfolgreich gemacht haben", stellte Gregoritsch, dessen Elf nur eines der letzten acht Ligaspiele gewonnen hat, klar.

Der LASK liegt in der Tabelle zwar nur zwei Punkte vor Kapfenberg, dennoch glaubt Gregoritsch, dass die Linzer als "leichter Favorit" ins Spiel gehen. "Weil die individuelle Qualität höher einzustufen ist." Die fußballerische Klasse seiner Truppe wird sicher von der Rückkehr des zuletzt gesperrten Marek Heinz profitieren. Der bisher letzte Kapfenberg-Sieg auf der Gugl gelang im April 2007, damals allerdings noch eine Liga tiefer.

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