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Auf Janko müssen die Bullen gegen Sturm verzichten © APA (Archiv/Krug)

Mit Salzburg und Sturm Graz treffen am Mittwoch (19.30 Uhr) im Schlager der 26. Runde die zwei besten Teams des bisherigen

Mit Salzburg und Sturm Graz treffen am Mittwoch (19.30 Uhr) im Schlager der 26. Runde die zwei besten Teams des bisherigen Fußball-Bundesliga-Frühjahrs aufeinander. Bei jeweils vier Siegen und zwei Remis haben die Steirer dank der besseren Tordifferenz knapp die Nase vorne. Die Grazer haben allerdings die jüngsten elf Auswärtspartien in der Mozartstadt allesamt verloren.

Der bisher letzte Sieg gelang am 17. Juli 2002, damals noch gegen den Salzburger Red-Bull-Vorgängerclub. "Jede Serie geht einmal zu Ende. Es wird Zeit, ich hoffe auf mindestens einen Punkt", versprühte Sturm-Trainer Franco Foda Optimismus. Der Deutsche ist mit dem aktuellen Auftreten seiner neun Runden unbesiegten Mannschaft "sehr zufrieden". Für Sturm spricht auch, dass bei den Salzburgern trotz ihrer recht deutlichen Tabellenführung und 14 ungeschlagenen Ligapartien spielerisch derzeit wenig zusammen läuft.

"Wir glänzen derzeit nicht, ich würde lieber einen besseren Fußball spielen. Aber positiv ist, dass wir immer wieder ins Spiel zurückkommen. Wichtig ist, dass wir am Ende der Meisterschaft vorne stehen", erklärte Stevens, der über Sturm meinte: "Das ist eine technisch versierte und schnelle Mannschaft."

Als Schiedsrichter fungieren Gerhard Grobelnik und sein Team, das erstmals seit dem heiß diskutierten Wiener Derby im Einsatz sein wird. Stevens verbindet mit Grobelnik allerdings nicht den umstrittenen Rapid-Elfmeter gegen die Austria, sondern seinen Verweis auf die Tribüne beim Salzburger Cup-Scheitern am 10. Februar - gegen Sturm Graz.

"Wir respektieren diese Schiedsrichterbesetzung, wir lehnen keinen Schiedsrichter ab. Aber über manche Personalentscheidungen darf man sich wundern", meinte Stevens, der möglicherweise den Unparteiischen aus dem Weg gehen will: "Ich überlege mir, ob ich dieses Spiel von der Bank oder von der Tribüne verfolge."

Auch die Tatsache, dass neben Ibrahim Sekagya (verletzt) mit Marc Janko und Franz Schiemer zwei weitere wichtige Spieler wegen Sperren fehlen, schob Stevens zumindest teilweise den Referees in die Schuhe. Dass beide Sperren aufgrund von Schiri-Kritik am Sonntag gegen die Austria entstanden, wollte Stevens zwar ganz und gar nicht gutheißen, "aber es ist verständlich, dass sich Spieler wehren, denn es passiert nicht zum ersten Mal, dass Entscheidungen gegen uns fallen".

Auch Sturm hatte zuletzt Ärger mit einem Schiedsrichter, nämlich nach dem 1:1 am Sonntag daheim gegen Rapid mit Thomas Einwaller. Foda bemängelte einige strittige Entscheidungen, will das in den vergangenen Wochen in Österreich stark entflammte Thema Schiedsrichter aber nicht weiter strapazieren.

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