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Rapidler trafen drei Mal ins Volle © APA (Hochmuth)

Rapid hat seinen positiven Trend in der Bundesliga mit dem anvisierten Heimerfolg gegen Mattersburg fortgesetzt. Der grün-weiße

Rapid hat seinen positiven Trend in der Bundesliga mit dem anvisierten Heimerfolg gegen Mattersburg fortgesetzt. Der grün-weiße Vizemeister setzte sich gegen die Burgenländer im Dienstag-Spiel klar 3:0 durch und feierte damit den zweiten Meisterschaftssieg im Frühjahr. In der Tabelle verkürzte Rapid den Rückstand auf Spitzenreiter Salzburg vor den Partien am Mittwoch somit auf drei Zähler.

Jürgen Patocka (48.) brach nach einer torlosen ersten Spielhälfte die Torsperre für die klar überlegenen Wiener. Danach machte der Tabellenzweite durch das Sturm-Duo Nikica Jelavic (58.) und Hamdi Salihi (68.) alles klar. Die schlussendlich klar unterlegenen Mattersburger hatten nur eine Chance durch Spuller zu Buche stehen, die Burgenländer verpassten durch die Nullnummer den Sprung auf den fünften Platz.

Rapid startete vor 14.800 Zuschauern im Hanappi-Stadion dem Status des besten Heimteams der Liga entsprechend. Trainer Peter Pacult schickte seine Elf mit einer angriffslustigen Formation mit fünf Offensiven aufs Feld, die ersten 20 Minuten standen klar im Zeichen der Hausherren. Der gemeinsam mit Jelavic an vorderster Front aufgebotene Salihi prüfte Mattersburgs Schlussmann Bliem erstmals (7.), Kapitän Hofmann setzte einen von Bliem weggefausteten Kavlak-Schuss hauchdünn neben das Tor (15.).

Als Patocka nach einem Eckball aus kurzer Distanz nur die Stange traf (18.), schien das Gehäuse der Gäste vernagelt. Mattersburg stellte sich mit Fortdauer der ersten Spielhälfte besser auf die Angriffe der Hütteldorfer ein, die sogar Glück hatten, nicht mit einem Rückstand in die Pause zu gehen. Nach einem Patzer des im Frühjahr weiter nicht in Hochform agierenden Abwehrchefs Soma ließ Spuller (35.) aus kurzer Distanz die Riesenchance auf die Führung für die Lederer-Elf ungenutzt.

Dass sich die Fans des Rekordmeisters nach Seitenwechsel trotzdem nicht lange gedulden mussten, war schließlich einem vermeintlichen "Notnagel" zu verdanken. Innenverteidiger Patocka, der nur aufgrund der Sperre von Eder in die Start-Elf gerutscht war, war nach einer Ecke zur Stelle und traf im zweiten Versuch zum erlösenden 1:0. Mattersburg konnte nach dem Rückstand nicht mehr zusetzen, so machte Rapid im Zehn-Minuten-Intervall alles klar. Jelavic traf nach einem verunglückten Mattersburger Abschlag, Salihi grätschte den Ball foul-verdächtig über die Linie.

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