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LASK kann nicht mehr gewinnen © APA (rubra)

Der LASK wartet weiter auf das erste volle Erfolgserlebnis seit über sechs Wochen. Gegen Kapfenberg kamen die Linzer in der 26.

Der LASK wartet weiter auf das erste volle Erfolgserlebnis seit über sechs Wochen. Gegen Kapfenberg kamen die Linzer in der 26. Runde der Bundesliga am Mittwoch vor eigenem Publikum über ein 1:1 (1:0) nicht hinaus und sind damit schon sechs Spiele ohne Sieg. Kapfenberg vergrößerte dank des Treffers von Srdjan Pavlov in der 77. Minute den Vorsprung auf Schlusslicht Kärnten wieder auf 13 Punkte.

Leicht tonangebend war in der ersten Hälfte Kapfenberg. Die Steirer erarbeiteten sich immerhin zwei durchaus brauchbare Möglichkeiten, Heinz nach einem schweren Patzer Margreitters (25.) und Felfernig (von Cavlina parierter Volley/31.) vergaben aber. Bezeichnend, dass der verunsichert wirkende, für Fehlpässe anfällige LASK die beste Chance durch Kapfenbergs Abwehrchef Fukal vorfand, der in der 21. Minute einen Stanglpass gefährlich aufs eigene Tor leitete.

Erst nach gut einer halben Stunde kamen die "Athletiker" besser ins Spiel und machten schnell Nägel mit Köpfen. Das 1:0 war freilich auch Fortuna geschuldet, die Innenverteidiger Chinchilla-Vega nach einer Panis-Ecke und Aufhauser-Kopfball im Strafraum-Gestocher genau dort postierte, wo Mayrleb den Ball hingespitzelt hatte. Für den Mann aus Costa Rica war es der erste Treffer im LASK-Trikot.

Die Hausherren hatten die Partie in der Folge und auch nach dem Seitenwechsel zwar einigermaßen unter Kontrolle, kamen trotz verstärktem Drucks über die Flügel aber zu keinen nennenswerten Chancen. Einzig Prager, der in der 69. Minute Kragl weichen musste, hätte auf 2:0 erhöhen können, legte sich allein vor Goalie Wolf den Ball aber zu weit vor (52.). Eine Nachlässigkeit, die sich noch rächen sollte.

Denn die Falken, die eigentlich recht flügellahm durchs Linzer Oval flatterten, ohne zu Einschussmöglichkeiten zu kommen, schlugen zurück: In der 77. Minute war Pavlov nach einer Sencar-Flanke per Kopf zur Stelle, der in der 56. Minute eingewechselte Stürmer traf freilich aus abseitsverdächtiger Position. Pavlov hatte in der Nachspielzeit sogar die Chance auf den Siegtreffer für die Gäste, scheiterte aber an Cavlina. Da waren Aufhauser und Rauscher, die in der 84. Minute mit den Köpfen zusammengestoßen waren, bereits mit "Turban" unterwegs.

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