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LASK spielt das OÖ-Derby vor eigenem Publikum © APA (Archiv/Rubra)

Zum Abschluss der 27. Bundesliga-Runde geht es am Sonntag um die Vorherrschaft in Fußball-Oberösterreich. Der in dieser

Zum Abschluss der 27. Bundesliga-Runde geht es am Sonntag um die Vorherrschaft in Fußball-Oberösterreich. Der in dieser Hinsicht zuletzt leidgeprüfte LASK hat vor eigenem Publikum die Möglichkeit, mit einem Sieg über die SV Ried den Rückstand auf die Innviertler auf zwei Punkte zu reduzieren und könnte am Osterwochenende mit drei Punkten in Ried sogar an der Truppe von Paul Gludovatz vorbeiziehen.

Dies wäre Balsam auf den Wunden, die dem LASK in den jüngsten Derbys zugefügt wurden. Aus den vergangenen fünf Duellen mit den Riedern schaute gerade einmal ein Punkt heraus, der jüngste Sieg gegen den Verein aus der oberösterreichischen Provinz datiert vom 8. August 2008 (2:1 in Linz). "Wir wollen die Vormachtstellung in Oberösterreich zurückgewinnen", lautet deshalb die Marschroute von Trainer Helmut Kraft.

Für den 51-Jährigen bedeutet die Partie auch ein Rendezvous mit der Vergangenheit, schließlich betreute er die Rieder von Mai 2006 bis Oktober 2007. Nichts zur Qualität des LASK-Spiels beitragen können Florian Metz (gesperrt) sowie Georg Margreitter (erkrankt), Jürgen Panis und Jürgen Macho (beide verletzt). Auch Rene Aufhauser kommt nach seinen gegen Kapfenberg erlittenen Cuts nicht zum Einsatz.

Die Innviertler wiederum müssen neben dem langzeitverletzten Oliver Glasner mit Florian Sturm, Jonathan und Markus Hammerer alle Torschützen vom 3:0 gegen Mattersburg, dem einzigen Frühjahrssieg, vorgeben. Coach Gludovatz ist dennoch guten Mutes. "Zuletzt waren wir oft spielbestimmend, haben aber kein Tor gemacht. Jetzt müssen wir schauen, dass der Knopf aufgeht", forderte der Burgenländer.

Der 63-Jährige ist sich der Bedeutung des Spiels bewusst. "Man merkt schon, was das für ein besonderes Match für den Verein und das ganze Umfeld ist. Überspitzt gesagt ist es ihnen lieber, wenn der LASK Zehnter ist und Ried Neunter, als Ried Dritter und LASK Zweiter", meinte Gludovatz.

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