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Hlinka machte mit dem Treffer zum 3:0 alles klar © APA (Leodolter)

Sturm Graz ist drei Tage nach der ersten Frühjahrs-Niederlage bei Salzburg wie gefordert im steirischen Derby gegen Kapfenberg

Sturm Graz ist drei Tage nach der ersten Frühjahrs-Niederlage bei Salzburg wie gefordert im steirischen Derby gegen Kapfenberg auf die Siegesstraße zurückgekehrt. Innerhalb von nur zwei Minuten entschied der Favorit das Steirer-Duell im Franz-Fekete-Stadion schon vor der Pause für sich und ging am Ende als verdienter 3:0-Sieger vom Platz, wobei alle drei Tore nach Standardsituationen fielen.

Nach relativ ereignisloser Kickerei in der Anfangsphase änderte sich das Stimmungsbild nach 20 Minuten schlagartig und brachte fünf Minuten voll packender Szenen inklusive zweier Tore noch vor der Pause. Zunächst faustete KSV-Torman Wolf einen scharfen Hölzl-Schuss weg (21.), fast im Gegenzug drehte Sturm-Keeper Gratzei einen schönen Pavlov-Kopfball nach Siegl-Flanke über die Latte (22.).

Gordon Schildenfeld köpfelte schließlich nach einem Eckball von rechts völlig unbehelligt das 0:1 (25.) und damit sein erstes Liga-Tor für Sturm. Kiene zwei Minuten später ließ Jakob Jantscher nach einem Einwurf von links Schönberger aussteigen und schoss von halblinks über Wolf hinweg das 0:2. Die einzige gute Chance auf den Anschlusstreffer für die Kapfenberger vergab Pavlov in der 33. Minute

Nach Wiederbeginn änderte sich nicht viel am Gesamtbild und auch Treffer Nummer drei fiel nach einer Standardsituation. Nach einem Muratovic-Freistoß von links hatte der heraneilende Hlinka keine große Mühe, Wolf per Kopf aus kurzer Distanz zu bezwingen. Die Grazer hatten danach eher gute Chancen auf das 4:0 als Kapfenberg auf den Ehrentreffer, wobei Felfernig aber das Sturm-Gehäuse nur ganz knapp verfehlte (83.). Weil aber auch die drei anderen der "Big-Four" gewannen, sind die Grazer trotz des ersten vollen Erfolges nach drei Spielen ohne Sieg weiterhin mit drei Punkten Rückstand auf Austria Wien Vierter.

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