vergrößernverkleinern
Kantersieg gegen Mattersburg © APA (Pessenlehner)

Durch das 6:1 in Mattersburg ist Salzburg erstmals in der Red-Bull-Ära seit 16 Spielen ungeschlagen. Dem Meister fehlt bis nur

Durch das 6:1 in Mattersburg ist Salzburg erstmals in der Red-Bull-Ära seit 16 Spielen ungeschlagen. Dem Meister fehlt bis nur mehr ein Sieg auf den Clubrekord, der in der Saison 1994/95 von Austria Salzburg unter Trainer Otto Baric mit 17 Partien erreicht wurde. Die Mannschaft von Huub stevens könnte am Freitag mit einem Heimsieg gegen Mattersburg die bisherige Bestmarke egalisieren.

Nach dem höchsten Salzburger Bundesliga-Auswärtssieg seit einem 6:0 am 18. November 1995 in Steyr bzw. dem höchsten in der Red-Bull-Ära überhaupt stehen die Zeichen auf einen weiteren Punktezuwachs des Leaders sehr gut. Die Mattersburger sind nach ihrer höchsten Bundesliga-Heimniederlage überhaupt angeschlagen, Franz Lederer ging in seinem 190. Match als Coach der Burgenländer zum 77. Mal als Verlierer vom Platz. Der Abstand auf die fünftplatzierten Wiener Neustädter blieb aber immerhin bei drei Punkten, da die Niederösterreicher zum zweiten Mal unter Coach Peter Schöttel verloren haben. Das 0:1 bei Austria Wien war die erste Niederlage der Magna-Elf seit sechs Runden

Die Austria feierte ihren zehnten Heimsieg 2009/10. Das Elfmeter-Tor durch Florian Klein war der 19. Saisontreffer aus einer Standardsituation der "Violetten", was bei 45 Treffern eine Quote von 42 Prozent ergibt. Am nächsten Sonntag im "Rückspiel" stehen die Chancen Wiener Neustadts auf Revanche aber nicht schlecht. "Wir waren ebenbürtig, es wäre für uns mehr drinnen gewesen", meinte auch Neustadts Hannes Aigner. Sein Gegenüber Karl Daxbacher war mit dem Dreipunkter heilfroh: "Eigentlich war es ein klassisches Unentschieden."

Rapid liegt als Zweiter weiterhin drei Punkte vor der drittplatzierten Austria bzw. sechs Zähler hinter Salzburg. Absolute Spitze sind die Hütteldorfer nach dem 4:2-Erfolg in Kärnten in der Schluss-Viertelstunde, mit 21 Treffern im Finish war der Rekordmeister bisher rund doppelt so erfolgreich wie die ersten Verfolger in dieser Wertung. Für die seit fünf Runden unbesiegten Rapidler ist Kärnten grundsätzlich ein angenehmer Gegner. Von elf Spielen gewannen sie bei einem Remis zehn. Die Situation für das Klagenfurter Schlusslicht ist bei 13 Punkten Rückstand auf den Vorletzten Kapfenberg schier aussichtslos.

Sturm Graz fühlt sich hingegen in Kapfenberg weiter sehr wohl, das 3:0 bedeutete den dritten Auswärtssieg der "Blackies" in diesem steirischen Derby bei vier Spielen, ein Duell endete remis. Das 0:3 in Salzburg ist nach wie vor die einzige Frühjahrsniederlage der viertplatzierten Sturm-Truppe. Wäre nicht Kärnten, würde es für die Kapfenberger düster ausschauen. Nur eines ihrer jüngsten zehn Matches haben sie gewonnen, aus vier Spielen holten sie nur einen Punkt.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel