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Gramanns Hand soll am Ball gewesen sein © APA (Eggenberger)

Der umstrittene Elfmeter für Rapid am Samstag beim 4:2-Erfolg in Klagenfurt gegen Austria Kärnten hat die

Der umstrittene Elfmeter für Rapid am Samstag beim 4:2-Erfolg in Klagenfurt gegen Austria Kärnten hat die Schiedsrichterdiskussion in der österreichischen Fußball-Bundesliga weiter am Leben erhalten. Schiedsrichter-Boss Hantschk meinte am Sonntag nach Studium der TV-Bilder zur APA: "Das war keine strafstoßwürdige Situation, das muss man zugeben, dazu muss man stehen."

Referee Brugger hatte bei einer Flanke von Rapids Nikica Jelavic, die Daniel Gramann traf, auf Elfmeter wegen Handspiel entschieden. Brugger hatte sich dabei auf eine Intervention seines ersten Assistenten Gishamer verlassen. Steffen Hofmann verwertete den Strafstoß zur 2:1-Führung der Gäste aus Wien (28.). Auch beim Wiener Derby zwischen Rapid und Austria am 14. März hatte eine Elfer-Entscheidung von Referee Schiedsrichter Grobelnik nach Rücksprache mit Assistent Hoxha für Aufregung gesorgt.

Hantschk meinte über die von FIFA und UEFA aufgewerteten Kompetenzen der Assistenten, die früher Linienrichter geheißen hatten: "Assisitieren heißt helfen. Ein einzelner Mensch kann das immer schneller werdende Geschehen am Platz mittlerweile nicht mehr erfassen. Der Assistent soll dann einschreiten, wenn er sich zu hundert Prozent sicher ist. Er hat es so wahrgenommen, auch wenn die Fernsehbilder darauf schließen lassen, dass die Hand angelegt war und nicht zum Ball geht und keine unnatürliche Bewegung macht."

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