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Dober wird bestraft - Art bleibt aber clubintern © APA (Arrchiv/Neubauer)

Fußball-Verteidiger Andreas Dober ist am Montag von seinem Arbeitgeber Rapid Wien abgemahnt und mit einer internen Strafe belegt

Fußball-Verteidiger Andreas Dober ist am Montag von seinem Arbeitgeber Rapid Wien abgemahnt und mit einer internen Strafe belegt worden. Damit reagierten die Hütteldorfer auf einen Vorfall in der Nacht von Freitag auf Samstag in einem Wiener Pub, in dem Dober mit Freunden und Familienangehörigen seinen 24. Geburtstag vorgefeiert hat.

Die Strafe wurde nach "klärenden Aussprachen" zwischen Dober und Trainer Peter Pacult (Sonntag) sowie Sportdirektor Alfred Hörtnagl (Montag) verhängt. Art und Ausmaß der Buße sollen clubintern bleiben, sportlich werde die Aktion jedoch keine Konsequenzen haben. Rapid trifft am Mittwoch, dem Tag von Dobers Geburtstag, im Cup-Viertelfinale auswärts auf Austria Kärnten. Dober hatte gefeiert, weil er fürs Samstag-Match der Rapidler - ebenfalls in Klagenfurt gegen Austria Kärnten - gesperrt war.

Details über die Feier wurden öffentlich, weil es im Laufe der Nacht zu einer Schlägerei gekommen sein soll. Erste Behauptungen, wonach Dober selbst in den Raufhandel verwickelt gewesen sein soll, haben sich laut der Hütteldorfer als falsch erwiesen.

Die betroffene Person sei sogar am Montag zum Rapid-Training erschienen, um sich bei Dober für die entstandenen Probleme per Handschlag zu entschuldigen. Die Strafe erhielt Dober, weil der Zwischenfall in einem öffentlichen Lokal um etwa 2.30 Uhr morgens stattgefunden haben und Dober betrunken gewesen sein soll.

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