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Erneutes Duell zwischen Salzburg und Mattersburg © APA (Pessenlehner)

Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg peilt am Freitagabend zum Auftakt des letzten Bundesliga-Viertels einen Heimsieg

Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg peilt am Freitagabend zum Auftakt des letzten Bundesliga-Viertels einen Heimsieg gegen den SV Mattersburg an. Die Elf von Coach Huub Stevens (59 Punkte) könnte die Titelkonkurrenz damit noch mehr unter Druck setzen, Verfolger Rapid (53) bekommt es am Samstag neuerlich mit Austria Kärnten zu tun, die Austria (50) gastiert am Sonntag bei Wiener Neustadt.

Zum Auftakt der 28. Runde spricht von der Papierform alles für den Tabellenführer. Die Salzburger haben am Samstag im Burgenland gegen die Mattersburger mit 6:1 gewonnen und damit zum siebenten Mal in Folge im direkten Duell einen Sieg gefeiert. Zudem haben die "Bullen" in der laufenden Saison im eigenen Stadion noch keine Niederlage erlitten (10/3/0) und sind insgesamt auch schon seit 16 Runden (10/6/0) ungeschlagen.

Alles andere als ein klarer Sieg der Mozartstädter wäre eine große Überraschung, auch wenn Stevens vor der Partie warnte: "Nach so einem überragenden Spiel wie zuletzt, ist das nächste ganz, ganz schwierig." Mit dem 17. ungeschlagenen Spiel in Serie würde der Meister einen Salzburger Rekord egalisieren, in der Meistersaison 1994/95 hatte der damalige Club Austria Salzburg unter Otto Baric 17 Spielen in Serie (9/8/0) nicht verloren.

Die Stevens-Elf wird sich gegenüber dem Auftritt am Samstag wohl an zwei Positionen verändert zeigen, zumal Milan Dudic und der Torschützenlisten-Führende Roman Wallner (Knieprobleme) angeschlagen sind. Für beide Positionen stehen mit Barry Opdam sowie Marc Janko allerdings zwei hervorragende Alternativen parat.

Der Tabellensechste muss gegenüber dem Samstagsspiel mit Michael Mörz und Ronald Spuller zwei gelbgesperrte Stützen vorgeben. Trotzdem soll die Rehabilitation gegen den Favoriten gelingen. "Es ist gut so, dass wir unmittelbar danach wieder gegen sie spielen können. Jeder Spieler weiß, worum es geht", meinte Coach Franz Lederer.

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