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Der Teamspieler ist wieder in Hochform © APA (Krug)

Red Bull Salzburg hat am Freitagabend mit dem 2:0-(0:0)-Heimsieg über den SV Mattersburg den nächsten Schritt Richtung

Red Bull Salzburg hat am Freitagabend mit dem 2:0-(0:0)-Heimsieg über den SV Mattersburg den nächsten Schritt Richtung erfolgreicher Titelverteidigung in der Fußball-Bundesliga gemacht. Matchwinner für die Hausherren war Marc Janko, der anstelle des angeschlagenen Roman Wallner in die Startelf gekommen war, mit einem Doppelpack (61., 89.).

Damit hatte Salzburg vor den Samstagsspielen der 28. Runde bereits neun Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger, Rekordmeister Rapid Wien. Nach dem 6:1-Auswärtstriumph in der Vorwoche in Mattersburg, tat sich die Elf von Huub Stevens diesmal viel schwerer. "Guter Fußball war heute ganz schwierig zu spielen, dazu war der Gegner zu defensiv. Das ist allerdings deren gutes Recht. Nur wir hätten mehr bringen müssen", betonte der Niederländer nach dem Match. Erst die Führung habe das Geduldspiel beendet. "Mit dem Tor haben wir den Raum bekommen, haben dann den Ball laufen gelassen und wieder kombiniert und Fußball gespielt. Schlussendlich war es ein verdienter Sieg."

Dass Salzburg nun schon 17 Spiele en suite ungeschlagen ist und damit den Salzburger Rekord aus der Meistersaison 1994/95 unter Otto Baric egalisierte, war Stevens egal. "Das ist mir nicht wichtig, wichtig sind die drei Punkte und das nächste Spiel", gab der 56-Jährige zu Protokoll. Aber natürlich hofft auch Stevens, dass diese stolze Serie fortgesetzt werden kann, damit seine "Bullen" schon vor der letzten Runde über den erneuten Titel jubeln dürfen. "Ich denke, dass die Entscheidung erst gegen Ende der Meisterschaft fallen wird. Ich hoffe aber, dass sie bereits früher zu unseren Gunsten entschieden sein wird."

Außenverteidiger Christian Schwegler sprach vom "erwartet schweren Spiel" gegen Mattersburg. "Wir haben allerdings Ruhe bewahrt. Man muss auch solche Spiele gewinnen, um Meister zu werden", sagte der Schweizer. Ähnlich fiel die Kurzanalyse seines Abwehrkollegen Franz Schiemer aus: "Dass es nicht mehr ein 6:1 wird, war uns allen klar. Es war ein typisches Geduldsspiel, mit dem 1:0 haben wir sie gebrochen." Tormann und Kapitän Eddie Gustafsson war dagegen besonders zufrieden, "dass wir wieder zu Null gespielt haben. Das spricht für die hohe Konzentration der Mannschaft."

Die Nachricht, dass in der kommenden Saison im EM-Stadion in Wals-Siezenheim wieder auf Naturrasen gespielt wird, nahmen die Salzburger erfreut zur Kenntnis. "Ich bin froh, dass diese Entscheidung gefallen ist, weil Fußball ganz einfach auf Naturrasen gehört", betonte Stevens.

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