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Unentschieden im steirischen Derby © APA (Leodolter)

Sturm Graz ist am Samstag in der 28. Runde der Fußball-Bundesliga im steirischen Derby daheim gegen Kapfenberg nur zu einem

Sturm Graz ist am Samstag in der 28. Runde der Fußball-Bundesliga im steirischen Derby daheim gegen Kapfenberg nur zu einem mageren 1:1 (0:1) gekommen. Sturm verpasste damit wichtige Punkte im Rennen um die Top-Drei und somit um die Europacup-Plätze, Kapfenberg baute hingegen den Vorsprung auf Schlusslicht Kärnten auf 14 Punkte aus.

Sturm-Trainer Franco Foda nutzte die Breite und Größe seines Kaders aus und baute sein Team nach den 120 Cup-Minuten vom Dienstag gegen die Admira gleich an vier Positionen um. So rutsche auch Kienast ins Aufgebot, der in der 14. Minute - nach starker Kapfenberger Anfangsphase - frei stehend aus wenigen Metern nur die Latte traf. Kapfenberg blieb weiter ein unangenehmer, vor allem kämpferisch überzeugender Gast und verhinderte dadurch ein Übergewicht des Favoriten.

Die Führung der Kapfenberger kam dennoch eher aus heiterem Himmel, und resultierte vor allem aus einem haarsträubenden Fehler in der Sturm-Abwehr. Sonnleitner gab einen schrecklichen Rückpass ab, Pavlov holte sich den Ball, überspielte Gratzei, zögerte mit dem Abschluss, überspielte noch einmal Gratzei und schoss dann am auf der Linie postierten Sonnleitner vorbei ins kurze Eck (35.). Dass es zur Pause nicht 0:2 stand, hatte Sturm Gratzei zu verdanken, denn der Tormann parierte eine Doppelchance von Pavlov und Sencar (jeweils per Kopf, 41.) sensationell.

Foda gab seinen elf Schützlingen noch eine Chance und verzichtete in der Pause auf Auswechslungen. Und die Sturm-Kicker bedankten sich rasch bei ihrem Trainer. Nach Hölzl-Querpass in den Rücken der Abwehr schob Kienast souverän ins rechte Eck ein (49.). Jene Sturm-Fans, die danach die große Sturm-Angriffswelle erwarteten, wurden jedoch enttäuscht. Nach einem Lamotte-Kopfball knapp neben das Tor (53.) flachte das Match wieder stark ab. Mit den Einwechslungen von Lavric und Haas sorgte Foda im Finish noch einmal für frischen Wind, mehr als eine elferwürdige Attacke von Hüttenbrenner an Hölzl (82.) und ein Muratovic-Lattenschuss (89.) passierte aber nicht mehr.

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