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Wesley Sneijder sorgte für 1:0 gegen ZSKA Moskau © APA (epa)

Italiens Fußball-Meister Inter Mailand ist am Dienstag als erstes Team ins Halbfinale der Fußball-Champions-League eingezogen.

Italiens Fußball-Meister Inter Mailand ist am Dienstag als erstes Team ins Halbfinale der Fußball-Champions-League eingezogen. Die Truppe von Coach Jose Mourinho feierte nach dem 1:0 im Hinspiel auch auswärts gegen ZSKA Moskau einen 1:0-Erfolg und bekommt es nun in der Vorschlussrunde (20., 21. April/27., 28. April) mit dem Aufsteiger im Abendspiel FC Barcelona - Arsenal (Hinspiel 2:2) zu tun.

Für die Mailänder, die den ersten Triumph im wichtigsten Europacup-Bewerb seit 1965 anpeilen, ist es der erste Auftritt im Halbfinale seit 2003. Coach Mourinho steht zum bereits vierten Mal nach 2004 (FC Porto), 2005 und 2006 (jeweils Chelsea) in der Runde der letzten Vier. ZSKA verabsäumte es, beim erstmaligen Auftritt in einem Europacup-Viertelfinale seit 17 Jahren, als erste russische Mannschaft ins Halbfinale der "Königsklasse" vorzustoßen.

Die Russen begannen auf dem Kunstrasen im Luschniki-Stadion zwar ambitioniert und fanden durch den Japaner Keisuke Honda nach 69 Sekunden den ersten Torschuss vor. Die Hoffnungen auf eine Sensation waren aber trotzdem schnell dahin. Wesley Sneijder verwertete einen Freistoß aus rund 20 Metern direkt zum 1:0 (6.), profitierte allerdings dabei von starker Mithilfe der Gastgeber. Der in der Mauer stehende Honda ließ den Ball passieren, in dem er in die Höhe sprang, zudem machte Goalie Igor Akinfejew beim Abwehrversuch keine gute Figur.

Italiens Tabellenführer stellte daraufhin großteils seine Offensivbemühungen ein, überzeugte aber gleichzeitig mit einer äußerst disziplinierten Defensivleistung. Die Russen hatten mehr vom Spiel und drängten auf den Ausgleich, der Tscheche Tomas Necid schoss knapp am Tor vorbei (23.), zudem konnte Inter-Goalie Julio Cesar einen gut angetragenen Versuch des bereits in der 14. Minute für Beresutski eingewechselten Chidi Odiah (44.) zur Ecke abwehren.

Auf der anderen Seite ließ Diego Milito die Möglichkeit auf die endgültige Vorentscheidung aus, der argentinische Topstürmer fand in Akinfejew seinen Meister (35.). Nach dem Seitenwechsel schwächten sich die Russen schnell selbst. Nach einem groben Foulspiel von Odiah an Eto'o sah der Nigerianer völlig zurecht die Ampelkarte (49.) und dadurch hatte die Mourinho-Elf leichtes Spiel. In der Schlussphase verhinderte Akinfejew eine höhere Niederlage der Moskauer, indem er im 1:1-Duell mit Milito die Oberhand behielt (73.). Marko Arnautovic sah die Partie nur von der Tribüne aus, nachdem er der Kaderreduktion von Inter-Coach Mourinho von 23 auf 18 Spielern zum Opfer gefallen war.

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