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Remis in Linz © APA (rubra)

Der LASK hat am Samstag gegen Wiener Neustadt zumindest einen Punkt gerettet. Jungstürmer Lukas Kragl traf in der 83. Minute mit

Der LASK hat am Samstag gegen Wiener Neustadt zumindest einen Punkt gerettet. Jungstürmer Lukas Kragl traf in der 83. Minute mit seinem sehenswerten ersten Bundesliga-Tor zum 1:1. Diego Viana hatte den Aufsteiger zuvor auf der Linzer Gugl in Führung gebracht (7.). Wr. Neustadt liegt damit nur noch einen Punkt vor Mattersburg auf Rang fünf, der LASK ist einen Zähler hinter Ried Achter.

Magna-Trainer Peter Schöttel hatte in Abwesenheit des verletzten Kapitäns Hannes Aigner auf eine Solospitze gesetzt - vorerst mit Erfolg. Viana markierte bereits nach sechs Minuten sein viertes Saisontor. Zuletzt hatte der Brasilianer im Dezember beim 4:0-Heimsieg ebenfalls gegen den LASK getroffen, damals noch für Trainer Helmut Kraft, nun Coach der Linzer.

Gercaliu hatte Viana nach Ballverlust von Piermayr ins Loch geschickt. Der Solostürmer scheiterte zwar im ersten Versuch an LASK-Keeper Cavlina, den Abpraller versenkte der 26-Jährige aber im Tor. Ein Rettungsversuch von Alunderis kam zu spät. Die Neustädter hatten das vor der Pause schwache Spiel daraufhin relativ gut unter Kontrolle, der LASK kam durch einen Saurer-Querpass (28.) und einen Piermayr-Kopfball (34.) lediglich zu zwei Halbchancen.

Auf der Gegenseite ließ Viana die Gelegenheit auf einen Doppelpack aus, setzte den Ball, nachdem er Chinchilla düpiert hatte, am langen Eck vorbei (39.). Kraft reagierte zur Pause, brachte mit Panis und Prager zwei arrivierte Kräfte. Letzterer prüfte in der 48. Minute Wiener Neustadts Keeper Fornezzi, beim Abpraller kam Kragl allerdings zu spät. Der LASK fand besser ins Spiel, Kragl setzte in seinem sechsten Bundesliga-Spiel auch noch einen Volley über das Tor (50.).

Ein vermeintlicher Treffer von Prager wurde wegen Abseits aberkannt (65.), auf der Gegenseite hatte Burgstaller Cavlina vom Sechzehner zu einer Glanztat gezwungen (52.). Nach Gelb-Rot für Christian Ramsebner wegen wiederholten Handspiels warfen die Linzer alles nach vorne und wurden durch Kragl belohnt. Der 20-Jährige verwandelte einen sehenswerten Volley von der Strafraumgrenze, nachdem Mayrleb mit der Brust aufgelegt hatte.

Der eingewechselte Kurtisi hatte zuvor im Konter die Großchance auf die Entscheidung vergeben (81.). In der Schlussphase drückte der numerisch überlegene LASK, doch nachdem Mayrleb erst in aussichtsreicher Position zu lange gezögert hatte (87.), köpfelte Aufhauser Fornezzi freistehend in die Hände (93.).

Den Linzern gelang damit nur eine Teilrevanche für das Aus im Cup-Viertelfinale nach Verlängerung. Auch am 31. März hatte es nach der regulären Spielzeit zwischen den beiden Teams ein 1:1 gegeben. Während der LASK nun bereits vier Runden ungeschlagen ist, hat Wiener Neustadt aus den vergangenen drei Ligaspielen lediglich einen Punkt geholt.

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