Von den Vorstellungen der Konkurrenz unbeirrt, befindet sich Meister Salzburg in der Bundesliga auf direktem Weg Richtung

Von den Vorstellungen der Konkurrenz unbeirrt, befindet sich Meister Salzburg in der Bundesliga auf direktem Weg Richtung Titelverteidigung. Mit den Club-Rekord von 18 ungeschlagenen Partien en suite im Rücken sollte das Heimspiel gegen die schwächelnde SV Ried für die Mozartstädter kein Stolperstein werden - obwohl sich die Innviertler nicht immer als Salzburgs Lieblingsgegner erwiesen haben.

Das enttäuschende 2:0 gegen Schlusslicht Kärnten bereitet Trainer Stevens mit Blick auf die kommenden Aufgaben ebenfalls keine Sorgenfalten. "Wenn man auch schlechtere Spiele gewinnt, dann muss man daraus lernen", erklärte der Coach des in der heimischen Arena in dieser Saison noch ungeschlagenen (11-3-0) Tabellenführers. Die Meisterschaft sei trotzdem "noch lange nicht entschieden".

Mit Ried gastiert jedenfalls ein Team in Wals-Siezenheim, gegen das Salzburg zu Hause seit 16 Monaten nicht mehr gewonnen hat. Auch fügten die "Wikinger" dem Titelträger eine von nur zwei Pleiten in dieser Saison zu. "Wir haben immer Schwierigkeiten mit Ried", gab Stevens zu.

Zumindest kleine Sorgen bereitet den Salzburgern im Meisterschaftsfinish auch die Verletztensituation in der Innenverteidigung. Nach Ibrahim Sekagya droht auch dessen Nebenmann Rabiu Afolabi auszufallen. Den Nigerianer plagen Knieprobleme, als Ersatzmann stünde Barry Opdam parat. Alexander Zickler fehlt wegen einer Lymphknoten-Entzündung, dafür kehrte Robin Nelisse in den Kader zurück. An vorderster Front droht Roman Wallner erneut nur die Ersatzbank.

Bei den Riedern scheint die Luft in der Liga auch nach dem Unstimmigkeiten um die Vertragsverlängerung von Herwig Drechsel draußen. "Vor diesem Spiel geht leider ein wenig die Schere auseinander. Salzburg ist 18 Spiele ungeschlagen, bei uns ist es umgekehrt", sagte Trainer Paul Gludovatz. Nur ein voller Erfolg in den jüngsten 13 Runden geben dem Burgenländer recht.

"Natürlich wollen wir bestehen. Aber es geht nicht darum, dem Gegner ein Haxl zu stellen, wir schauen nur auf uns", meinte Gludovatz weiter. Wieder in die Start-Elf zurück kommt Routinier Ewald Brenner.

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