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In drei Spielen 10 Tore für Sturm gegen Kärnten © APA (Eggenberger)

Sturm Graz peilt im Rennen um die Europacup-Startplätze in der Fußball-Bundesliga eine neue Siegesserie an. Nach dem für die

Sturm Graz peilt im Rennen um die Europacup-Startplätze in der Fußball-Bundesliga eine neue Siegesserie an. Nach dem für die Grazer unglücklich verlaufenen Auftritt in Wien gab Franco Foda vor dem Heimspiel gegen Schlusslicht Austria Kärnten am Mittwoch die Richtung vor. "Wir sind in der Lage, eine Serie zu starten. Wir müssen eine starten, sonst haben wir keine Chance auf Platz drei."

Vor dem Duell zweier Cup-Halbfinalisten war für den acht Zähler hinter der drittplatzierten Wiener Austria liegenden Tabellenvierten Frustbewältigung angesagt. Das 0:1 gegen die Violetten wollte Foda so schnell wie möglich aus den Köpfen seiner Spieler bekommen. "Mit solchen Dingen muss man leben und sie abhaken. Wir müssen uns auf die nächsten Spiele konzentrieren und unbedingt gewinnen", meinte der Deutsche, der aus den restlichen sieben Spielen am liebsten 21 Zähler holen will.

Gegen die im Abstiegskampf auf verlorenem Posten stehenden Kärntner ging Sturm in dieser Saison in allen drei Partien als Sieger vom Platz. Bei zehn Toren und nur einem Gegentreffer gegen die Klagenfurter kann getrost von einem Lieblingsgegner gesprochen werden. Die starken Darbietungen der Kärntner Austria in den jüngsten Spielen blieben in der Grünen Mark allerdings nicht unbeobachtet. "Die Mannschaft hat sich toll präsentiert. Das ist ein unangenehmer Gegner", erklärte Foda.

Im Angriff können die "Blackies" wieder auf den zuletzt gesperrten Klemen Lavric zurückgreifen. Vom im Frühjahr treffsicheren Slowenen (7 Tore) erwartet sich sein Coach vor allem die nötige Durchschlagskraft im Strafraum. Weiter angeschlagen sind der abgangswillige Mario Sonnleitner sowie der Ex-Kärntner Manuel Weber.

Bereits mit einem Auge auf den Cup-Auftritt gegen Wiener Neustadt am kommenden Dienstag schielt Kärnten. So erhielt der an der Leiste blessierte Torhüter Andreas Schranz von Trainer Joze Prelogar eine Pause verordnet. "Er wollte spielen, aber ich habe Nein gesagt", meinte der Slowene. Das Gehäuse in Graz sowie am Samstag gegen die Austria hüten wird deshalb Routinier Heinz Weber oder Talent Georg Blatnik.

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