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Löw lässt sich mit Nominierung Zeit © APA (epa)

Deutschlands Fußball-Teamchef Joachim Löw wird den Wettbewerb um die 23 WM-Plätze länger als ursprünglich geplant bis kurz

Deutschlands Fußball-Teamchef Joachim Löw wird den Wettbewerb um die 23 WM-Plätze länger als ursprünglich geplant bis kurz vor der Anreise zum Turnier nach Südafrika ausreizen. Angesichts der großen Termin- und Personalprobleme wird es am 6. Mai in Stuttgart nur eine "vorläufige Kadernominierung" geben, verriet der Bundestrainer nach der dreitägigen Klausurtagung mit seinem Stab in Baiersbronn.

"Für die endgültige Nominierung haben wir Zeit bis 1. Juni", erklärte der Chefcoach der deutschen Nationalmannschaft. Im "Fall" Kevin Kuranyi spielt Löw ebenfalls weiter auf Zeit, hier will er sich bis "Ende April" erklären.

Der Ex-Austria- sowie Tirol-Trainer hat im Schwarzwald gemeinsam mit seinen Assistenten Hansi Flick und Andreas Köpke sowie Chefscout Urs Siegenthaler alle Notfallpläne durchgespielt, die zum großen Teil mit den Erfolgen von Bayern München und dem Hamburger SV im Europacup zu tun haben. Denn erst wenn klar ist, ob die Bayern das Champions-League-Finale (22. Mai) und die Hamburger das Europa-League-Endspiel (12. Mai) erreichen, kann Löw den entsprechenden Plan aus der Schublade ziehen.

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