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Hofmann und Pacult gehen mit gutem Beispiel voraus © APA (Pfarrhofer)

Auf grünem Rasen verdienen Rapid-Spieler normalerweise ihr Geld. Völlig unentgeltlich sorgen die Kicker nun dafür, dass im und

Auf grünem Rasen verdienen Rapid-Spieler normalerweise ihr Geld. Völlig unentgeltlich sorgen die Kicker nun dafür, dass im und um das Hanappi-Stadion, der Heimarena der Grün-Weißen, das Gras bar jeder Verunreinigung sprießen kann. Die Ballartisten beteiligen sich dazu an der Sauberkeitsaktion "Wien räumt auf".

Trainer Peter Pacult versprach am Freitag in einer Pressekonferenz, an die Fans zu appellieren, künftig ihren Abfall ordnungsgemäß zu entsorgen. Dieser Forderung schlossen sich neben dem Chef auch die Publikumslieblinge Steffen Hofmann, Veli Kavlak und Raimund Hedl tatkräftig an.

Im Kollektiv geputzt wird in ganz Wien bereits zum fünften Mal, wobei die Rapidler schon das zweite Mal zu Schaufel und Besen greifen. Neben den Promikickern werben heuer auch Willi Resetarits oder Wien-Marathon-Gewinnerin Andrea Mayr für ein blitz und blinkendes Wien. Es gehe vor allem um Bewusstseinsbildung in Sachen Sauberkeit, begründete Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima (S) ihre Initiative. Beteiligt sind neben Profis auch Schulen, Kindergärten, Vereine und Privatpersonen - im Vorjahr in Summe 10.000 Menschen.

Am Samstag wird dann in der Neuen Donau aufgeräumt. Ab 10.00 Uhr gehen über 100 Taucher in dem Gewässer auf die Suche nach Verborgenem und eröffnen damit gleichzeitig die Tauchsaison. Die Wasserfreunde erhalten dabei von der MA 45 mit Arbeitsbooten Unterstützung, welche die aus dem Wasser geborgenen Gegenstände an Land bringt. Der Wiener Frühjahrsputz läuft noch bis zum 23. April.

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