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Voller Einsatz bei den Obersteirern © APA (Archiv/Leodolter)

SV Ried gegen Kapfenberger SV - das Spiel zweier in der unteren Tabellenhälfte der Bundesliga angesiedelter Vereine ist zwar

SV Ried gegen Kapfenberger SV - das Spiel zweier in der unteren Tabellenhälfte der Bundesliga angesiedelter Vereine ist zwar kein Fußball-Kracher, aber für die Hausherren dennoch eine wichtige Partie. "Endlich punkten, am besten gewinnen, damit wir für das Cup-Halbfinale Selbstvertrauen bekommen", sagte SVR-Trainer Paul Gludovatz vor dem Heimauftritt am Samstag in der 31. Runde.

Der Cup sei für den Tabellensiebenten das einzig verbliebene Saisonziel, für dessen Erreichen seine Mannschaft durchaus das Potenzial besitze. "Wir haben gegen die Großen Rapid und auch in Salzburg jeweils in der ersten Hälfte attraktiven Fußball gespielt, aber unser Chancen nicht genützt. Uns müsste einmal das erste Tor gelingen, damit wir nicht immer einem Treffer nachlaufen", meinte der Burgenländer.

Die sechs Runden sieglosen "Wikinger" (0-1-5), die zwar bisher alle drei Heimpartien (8:1 Tore) gegen die Steirer gewonnen haben, haben jeweils in der ersten Viertelstunde eines Spiels schon zwölf Tore kassiert, aber in dieser Zeit nur ein einziges erzielt. In den jüngsten 14 Liga-Spielen (1-3-10) gelang ihnen nur ein einziger voller Erfolg und zwar am 13. März daheim gegen SV Mattersburg. Die Gäste warten auch schon acht Runden (0-4-4) auf einen Dreier. Zuletzt gelang ein solcher am 27. Februar (1:0 in Kärnten).

Seit dem 1:1 in Graz gegen Sturm macht Werner Gregoritsch im Lager der Steirer trotzdem eine gute Stimmung aus, die sich auch zuletzt beim 1:1 gegen Austria Wien deutlich zeigte. "Denn die Mannschaft hat gesehen, dass sie gegen jeden bestehen kann," weiß der KSV-Trainer. Er glaubt, dass es im Innviertel keine "leichte Geschichte" wird, seine Truppe für die Partie gut gerüstet sei. "Wir wollen keine gute Kundschaft in Ried sein."

Der Steirer erwarten eine kampfbetonte Partie zweier Teams mit ähnlichen Philosophien der Spielanlage, die im Frühjahr beide nicht so viele Zähler geholt haben wie angenommen. Nach Meinung von Gregoritsch haben die Obersteirer sechs, sieben Punkte zu wenig. Die nächste Chance, aufzuholen, gibt es in Ried. Daran änderte auch die Meinung von Gregoritsch nichts, dass der Gegner ausgefuchster als seine Elf sei.

Der KSV-Coach hat die zuletzt gesperrt gewesenen Stammspieler Schellander, Sencar und Pavlov wieder zu Verfügung. Hingegen wird sein 15-jähriger Sohn Michael, der am Mittwoch im Heimspiel gegen Austria als jüngster Torschütze der Bundesliga-Geschichte für Schlagzeilen gesorgt hat, diesmal nicht in der Bundes-, sondern in der Landesliga mit den KSV-Amateuren im Einsatz sein.

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