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Partie Mattersburg-Sturm endet torlos © APA (Diener)

Sturm Graz muss die Hoffnungen auf einen Europacupplatz über die Meisterschaft wohl ad acta legen. Am Samstag kamen die

Sturm Graz muss die Hoffnungen auf einen Europacupplatz über die Meisterschaft wohl ad acta legen. Am Samstag kamen die viertplatzierten Steirer in der 31. Runde der Fußball-Bundesliga bei Mattersburg über ein 0:0 nicht hinaus und liegen bereits acht Punkte hinter Austria Wien.

In einer über weite Strecken enttäuschenden Partie konnten die Steirer ihre Stärken nicht richtig ausspielen und erstmals in dieser Saison die Burgenländer nicht schlagen. Mattersburg erwies sich in der Anfangsphase der ersten Hälfte als ebenbürtiger Gegner, schon nach rund 20 Minuten hatten die ohne Jantscher, Hlinka (beide gesperrt) sowie Beichler (verletzt) angetretenen Gäste aber besser ins Spiel gefunden und tauchten einige Male gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Sturm-Akteur Andreas Hölzl konnte dazu aber nur wenig beitragen, der ÖFB-Teamkicker kegelte sich in der 17. Minute die rechte Schulter aus und wurde sechs Minuten später durch Prawda ersetzt.

Die besten Einschussmöglichkeiten aufseiten der vor dem Tor meist zu umständlich agierenden Grazer fand in der 24. Minute Kienast vor, der nach einem präzisen Lochpass von Salmutter erst an Bliem scheiterte. Für Mattersburg verfehlte Spuller, der von Naumoski per schönem, weiten Pass bedient worden war, mit einem Volleyversuch Sekunden vor dem Pausenpfiff den Grazer Kasten.

Die zweite Hälfte begann wenig spektakulär, vorläufiger "Höhepunkt" blieb ein Zusammenstoß zwischen Schildenfeld und Naumoski, der Letzterem eine Platzwunde am Kopf sowie einen "Turban" eintrug. Von Dynamik war freilich auch danach wenig zu merken, im Pappelstadion kam Langeweile auf. Salmutter, klar bester Sturm-Spieler, scheiterte in der 57. Minute an Bliem bzw. verfehlte eine Kienast-Flanke per Kopf nur knapp (65.).

Den Matchball vergab schließlich aber Naumoski, dessen vermeintlicher Siegtreffer per Kopf sich als Lattenpendler entpuppte (80.). Sturm kam in einem spannenden Finish noch einige Male in Bedrängnis, in der 84. Minute wurde ein Tor der Burgenländer zurecht aberkannt, weil Waltner zuvor im Abseits gestanden war. Schildenfeld scheiterte kurz vor dem Schlusspfiff an Bliem, wenig später parierte der gute Mattersburg-Goalie noch einen Schuss des eingewechselten Lavric.

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