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Kärntens Top-Spieler wurden am Wochenende geschont © APA (Eggenberger)

Der unmittelbar vor dem Bundesliga-Abschied stehende SK Austria Kärnten peilt im selbst ernannten "Match des Jahrhunderts" die

Der unmittelbar vor dem Bundesliga-Abschied stehende SK Austria Kärnten peilt im selbst ernannten "Match des Jahrhunderts" die Cup-Sensation an. Eine Hürde trennt die Klagenfurter noch vom Finale im eigenen Stadion. Mit dem SC Wiener Neustadt baut sich im ersten Semifinale des ÖFB-Cups in der eigenen Arena am Dienstagabend ab 19.00 Uhr dabei kein unschlagbarer Gegner vor den Kärntnern auf.

Die Niederösterreicher liegen in der Bundesliga fünf Ränge und 29 Zähler vor dem Letzten. Der überraschte aber bereits im Viertelfinale vor eigenem Publikum mit einem Sensationserfolg gegen Rapid (3:2). Auch in der Liga präsentierte sich die junge Mannschaft von Joze Prelogar trotz sechs Pleiten in Serie in den vergangenen Wochen als unangenehmer Gegner.

"Der Cup ist unser großes Ziel, aber wir sind gewarnt, weil Kärnten zuletzt sehr gut gespielt hat", meinte auch Wiener Neustadts Trainer Peter Schöttel, der Stammspielern wie sein Gegenüber am Wochenende eine Pause gönnte. Dass seine Elf auf dem Papier eine qualitativ höhere Substanz aufweist, steht für Schöttel außer Zweifel. "Allgemein sind wir aber die bessere Mannschaft, nur muss man es dann erst einmal zeigen", meinte Schöttel.

"Dass wir das Halbfinale erreicht haben, ist schon ein kleines Wunder. Keiner rechnet damit, dass wir gewinnen. Wir sollten befreit in das Spiel gehen. Der Druck liegt bei Magna", meinte Andreas Schranz. Der in der Liga zuletzt geschonte Torhüter kehrt gegen Wr. Neustadt wieder ins Gehäuse zurück.

Für die bis auf den Cup sportlich in dieser Saison wenig verwöhnten Klagenfurter geht es um die Chance, das Finale im eigenen Stadion zu bestreiten. Das Endspiel um den Cup-Sieg 2010 findet am 16. Mai im EM-Stadion Klagenfurt statt. Zusätzlich winkt eine Final-Prämie von 120.000 Euro plus Zuschauereinnahmen.

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