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Der Europameister kehrt nach Österreich zurück © APA (Archiv/epa)

In Österreich ist ab Mitte Mai für gut drei Wochen Fußball-WM-Flair zu spüren. Gleich neun Nationalmannschaften bereiten sich

In Österreich ist ab Mitte Mai für gut drei Wochen Fußball-WM-Flair zu spüren. Gleich neun Nationalmannschaften bereiten sich in der Alpenrepublik auf die Endrunde in Südafrika vor, darunter so prominente Auswahlen wie jene aus Spanien, England oder den Niederlanden.

Die Iberer, die als aussichtsreichster Titelanwärter gelten, gastierten schon bei ihrem EURO-2008-Triumph in Neustift im Stubaital und schlagen nun von 29. Mai bis 3. Juni in Schruns-Tschagguns ihre Zelte auf. Im Rahmen ihres Österreich-Aufenthalts testen Xavi und Co. auch zweimal am Innsbrucker Tivoli neu, am 29. Mai gegen Saudi-Arabien und am 3. Juni gegen Südkorea, einen weiteren WM-Starter. Die Asiaten stimmen sich von 25. Mai bis 4. Juni in Spaniens EM-Herberge Neustift auf die Endrunde ein und proben außerdem noch am 30. Mai in Kufstein gegen Weißrussland.

Das größte Medieninteresse ist für das Testspiel zwischen England und Japan am 30. Mai in der Grazer UPC-Arena zu erwarten. Die Organisatoren rechnen für dieses Match mit über 200 Journalisten aus beiden WM-Teilnehmer-Ländern und rund 4.000 Fans von der Insel. England trainiert von 17. bis 23. Mai und von 26. bis 30. Mai in Irdning, wo Teamchef Fabio Capello schon in seiner Zeit als Coach von Real Madrid mit den "Königlichen" gastierte.

Hochkarätige Länderspiele gehen auch im Klagenfurter Wörthersee-Stadion über die Bühne. Am 29. Mai kommt es in der EM-Arena zum Auftritt von vier WM-Teams - zunächst trifft die Slowakei auf Kamerun, unmittelbar danach bekommt es Serbien mit Neuseeland zu tun.

Die Balkan-Truppe, die außerdem noch am 2. Juni in Kufstein gegen Polen ihre Form überprüft, schlägt vom 25. Mai bis 4. Juni in Leogang ihre Zelte auf, die Neuseeländer nächtigen von 26. Mai bis 30. Mai in St. Lambrecht und danach bis 5. Juni in Bad Waltersdorf. Die Slowaken halten sich vom 23. Mai bis 1. Juni in Bad Kleinkirchheim auf, die Kameruner befinden sich von 20. bis 28. Mai in Lienz, wo sie am 25. Mai gegen Georgien testen, und reisen danach bis 30. Mai nach Klagenfurt.

Ebenfalls in Österreich erwartet wird Honduras. Die Mittelamerikaner trainieren von 25. Mai bis 8. Juni in Bad Bleiberg und bestreiten Länderspiele gegen Weißrussland (27. Mai/Villach), Österreichs EM-Quali-Gegner Aserbaidschan (2. Juni/Zell am See) und Rumänien (5. Juni/St. Veit an der Glan).

Die Niederländer wiederum verzichten auf ein Testmatch in Österreich, obwohl sie sich vom 19. Mai bis 1. Juni in Seefeld den WM-Feinschliff holen, spielen stattdessen am 26. Mai in Freiburg gegen Mexiko. Dafür kommt es am 25. Mai in der Altacher Cashpoint-Arena zum Kräftemessen zwischen Griechenland und Nordkorea, obwohl sich beide WM-Starter in der benachbarten Schweiz einquartiert haben.

Die vielen honorigen Gäste kommen nicht nur wegen der guten Infrastruktur nach Österreich, sondern auch aufgrund der mit Südafrika vergleichbaren Höhenlage. So befindet sich etwa die "WM-Hauptstadt" Johannesburg in rund 1.750 Metern Seehöhe, nicht viel tiefer gelegen sind die WM-Austragungsstätten Tshwane (Pretoria), Mangaung (Bloemfontain), Rustenburg oder Polokwane.

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