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Schleppende Nachfrage im Ausland © APA (epa)

Südafrikas WM-Organisatoren lassen im Buhlen um Fans nichts unversucht. Wie der stellvertretende Innenminister Malusi Gigaba am

Südafrikas WM-Organisatoren lassen im Buhlen um Fans nichts unversucht. Wie der stellvertretende Innenminister Malusi Gigaba am Dienstag bekanntgab, erhalten Inhaber von Tickets ihr Visa zum Nulltarif. WM-Touristen sparen sich damit immerhin Gebühren in der Höhe von 42,40 Euro. Bedenken, dass viele Fans ihren Aufenthalt über die Zeit der Endrunde hinaus verlängern könnten, teilte Gigaba nicht.

"Als Südafrikaner sollten wir diese Hunderttausenden Besucher willkommen heißen. Aber stattdessen befassen wir uns damit, ob sie nicht mehr in ihre Länder zurückkehren. Das ist völlig unangebracht", meinte Gigaba. Die Zahl an ausländischen Gästen der am 11. Juni startenden Weltmeisterschaft war zuletzt auf 200.000 geschätzt worden. Ursprünglich war man von bis zu 450.000 WM-Touristen ausgegangen.

Dem ungeachtet wurde am Dienstag auch das um rund 1,90 Mrd. Euro aufgerüstete Transportsystem eingeweiht. Präsident Jacob Zuma eröffnete in Johannesburg den großräumig erweiterten Flughafen. Auf diesem können nun mehr als 60 Flüge pro Tag abgefertigt werden. Erstmals bestaunt werden konnte auch der neue Gautrain-Schnellzug vom Johannesburger Vorort Sandton zum Flughafen.

Laut Verkehrsminister Sibusiso Ndebele wurden 570 neue Busse für die WM angeschafft, über hundert davon für den innerstädtischen Verkehr. Das Transportsystem sei nun "zuverlässig, leicht zugänglich, sicher, bequem und kostengünstig".

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