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gregoritsch kennt keine "Pflichtsiege" © APA (Leodolter)

Einen Punkt braucht der Kapfenberger SV nur noch, um definitiv den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga zu fixieren. Fünf

Einen Punkt braucht der Kapfenberger SV nur noch, um definitiv den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga zu fixieren. Fünf Runden vor dem Ende der Meisterschaft haben die Steirer 15 Punkte Vorsprung auf Austria Kärnten, das nur noch theoretische Chancen auf eine Rettung hat. In der laufenden Saison haben die Klagenfurter auswärts nur einen Punkt geholt.

Dennoch will Kapfenbergs Coach Werner Gregoritsch nicht von einem "Pflichtsieg" seiner Mannschaft sprechen. "Es wäre überheblich, einen Sieg einzufordern. Es gibt für uns in der Bundesliga keine Pflichtsiege", meinte Gregoritsch. Er zollte den Kärntnern großen Respekt. "Sie haben in den vergangenen Spielen vor allem in Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Situation Moral bewiesen, außerdem haben sie nichts zu verlieren."

Dass die Kärntner Kapfenberg im Abstiegskampf noch gefährlich werden könnten, das schloss der Kapfenberg-Trainer allerdings aus. "Sie müssten 26 Tore gutmachen und alle fünf Spiele gewinnen. Das wäre schon ein Fußballwunder", urteilte Gregoritsch. "Wir müssen einfach mit Seriosität und Leidenschaft in das Spiel gehen, dann können wir die Partie für uns entscheiden."

Sein Gegenüber Joze Prelogar meinte zwar, seine Mannschaft müsse "alles probieren", allerdings denkt auch er schon an die kommende Saison in der Ersten Liga. "Wir haben schon Gespräche geführt, neunzig Prozent der Mannschaft bleiben", sagte der slowenische Trainer. Mittelfeldspieler Stefan Hierländer, der bei der verheerenden 0:4-Niederlage im Cup-Halbfinale nicht dabei war, ist nach seiner Sperre wieder im Einsatz. "Nach der Niederlage im Cup war es schwer, die Mannschaft wieder zu motivieren", sagte Prelogar. "Wir müssen aber einfach die Saison korrekt zu Ende spielen."

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