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Waltner ist für Daxbacher immer gefährlich © APA (Oczeret)

Der FK Austria Wien will seinen Europacup-Startplatz in der Bundesliga am Sonntag weiter absichern. Alles andere als ein Sieg der

Der FK Austria Wien will seinen Europacup-Startplatz in der Bundesliga am Sonntag weiter absichern. Alles andere als ein Sieg der Wiener im Heimspiel gegen Mattersburg wäre auch eine große Überraschung, sind die Favoritner doch schon seit elf direkten Duellen in Folge (5-6-0) ungeschlagen. "Wir sind Favorit und wollen unbedingt die drei Punkte machen", betonte Austria-Trainer Karl Daxbacher.

Seine Truppe hat im Horr-Stadion in 13 Aufeinandertreffen (8-5-0) außerdem überhaupt noch nie gegen die Burgenländer verloren. Auch die letzte Auswärtsniederlage liegt mit dem 1:3 am 14. August 2007 im Pappelstadion schon mehr als zweieinhalb Jahre zurück. "Wir wollen unbedingt gewinnen, um unser Saisonziel, einen Europacup-Platz, weiter abzusichern", sagte Daxbacher.

Die "Violetten" haben respektable acht Punkte Vorsprung auf den Tabellenvierten Sturm Graz, wollen sich aber trotzdem noch nicht zu früh freuen. "Wir wollen nicht vorgreifen", meinte Daxbacher. "Wir wissen, dass Mattersburg mit Waltner und Naumoski zwei sehr gute Stürmer hat. Und sie können ohne große Belastung spielen, das gibt ihnen Freiheit und Sicherheit", warnte der 57-Jährige.

Mit dem zwölften Saisonheimsieg würde der seit sieben Runden ungeschlagene Rekord-Cupsieger (60 Punkte), der theoretisch auch noch Titelchancen besitzt, auch weiter im Rennen um Rang zwei bleiben. Der zweitplatzierte Lokalrivale Rapid (63) musste bereits am Freitagabend im Topspiel der 32. Runde beim Tabellenführer Red Bull Salzburg (69) antreten.

Die Burgenländer fühlen sich in der Außenseiterrolle wohl. "Wir haben ein gutes Gefühl, weil wir zuletzt gut gespielt und sich bei der Austria immer enge Geschichten abgespielt haben", sagte Coach Franz Lederer. Mattersburg muss auf Borenitsch, Atan, Rath und Pöllhuber verzichten, die Wiener müssen ohne Acimovic, Okotie und Safar auskommen. Emin Sulimani ist zudem fraglich.

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