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Sturm Graz und LASK gleich stark © APA (Leodolter)

Sturm Graz muss sich in der Fußball-Bundesliga vom Gedanken an Platz drei wohl verabschieden. Am Samstag kassierten die Steirer

Sturm Graz muss sich in der Fußball-Bundesliga vom Gedanken an Platz drei wohl verabschieden. Am Samstag kassierten die Steirer zu Hause gegen den LASK eine 0:1-Niederlage, das Goldtor für die harmlosen Linzer erzielte Thomas Prager in der 84. Minute. Damit könnte nach der Sonntagspartie der 32. Runde der Rückstand Sturms auf die derzeit drittplatzierte Wiener Austria bereits elf Punkte betragen.

Sturm, das zuletzt schon gegen Mattersburg nur 0:0 gespielt hatte, kassierte die erste Niederlage nach acht Runden, der LASK, ist bereits seit sieben Runden ungeschlagen und darf sich derzeit wieder als "Nummer eins in Oberösterreich" bezeichnen. Nach der 0:2-Niederlage Rieds in Wiener Neustadt verdrängten die "Athletiker" den Rivalen von Platz sieben.

Nach einer zwar durchaus bemühten, aber Torchancen losen ersten Viertelstunde, musste Macho, der erstmals seit seiner am 27. Februar erlittenen Handverletzung wieder das Linzer Tor hütete, eingreifen und vor Lavric wegfausten (16.). Im Gegenzug hatte Aufhauser nach schlechter Schildenfeld-Abwehr die Möglichkeit im Strafraum, wurde vom Verteidiger schließlich aber geblockt.

Der LASK versteckte sich keineswegs, kam aber zu keinen echten Torchancen. Einzig Mayrleb tauchte in der 41. Minute gefährlich vor Gratzei auf, wurde in aussichtsreicher Position wegen Abseits' aber fälschlicherweise zurückgepfiffen.

Nach dem Seitenwechsel war Sturm zwar feldüberlegen, fand aber weiter nicht zu seinem Spiel. In der 59. Minute nahm sich Kienast nach einem weiten Pass in die Spitze von der Strafraumgrenze ein Herz, Macho parierte aber problemlos. Auch Schildenfeld scheiterte per Kopf an Macho (62.), der eingewechselte Haas versuchte es mit zwei Distanzschüssen.

Die entscheidende Szene leitete schließlich der isländische Stürmer Gardar Gunnlaugsson ein, der in der 65. Minute für Mayrleb und zu seiner LASK-Premiere kam. Nachdem die Sturm-Defensive den Ball unentschlossen hin- und hergeschoben hatte, nahm Gunnlaugsson Schildenfeld den Ball ab und passte zu Prager, dessen Schuss Gratzei zwar berührte, aber schließlich zum 0:1 ins Tor ging (84.). Im Finish vergab Haas per Volley den Ausgleich (87.).

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