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Schützenfest in Violett mit Traumtor von Junuzovic © APA (Pessenlehner)

Die Wiener Austria hat den angepeilten Europacup-Startplatz für die nächste Saison seit dem 5:1-Kantersieg am Sonntag gegen den

Die Wiener Austria hat den angepeilten Europacup-Startplatz für die nächste Saison seit dem 5:1-Kantersieg am Sonntag gegen den SV Mattersburg quasi in der Tasche. Als Draufgabe soll in den ausstehenden vier Bundesliga-Runden der Vizemeistertitel her. "Es kann jetzt nur das Ziel sein, Zweiter zu werden", sprach Austria-Coach Karl Daxbacher nach dem höchsten Saisonerfolg der "Veilchen" Klartext.

Seiner Elf (63 Punkte) fehlt nun nur mehr ein Punkt auf den zweitplatzierten Lokalrivalen Rapid (64), und auch der Meistertitel ist rechnerisch mit sieben Punkten Rückstand auf Red Bull Salzburg (70) noch möglich. Damit beschäftigen sich die Violetten aber nicht. "Salzburg ist von der mannschaftlichen Stärke her die Nummer eins, dass haben wir gewusst. Wir wollen Zweiter werden", meinte Zlatko Junuzovic.

Die Austria präsentierte sich vor 9.023 Zuschauern in Spiellaune wie schon lange nicht mehr und verzückte das Publikum mit Treffern von Roland Linz (47., 61./BL-Tore 50 und 51), Tomas Jun (5.), Manuel Ortlechner (45.) und Junuzovic (68.). Vor dem Mattersburg-Spiel hatte Violett in zehn Runden en suite lediglich neun Mal gescort.

Vor allem der abschließende Treffer von Junuzovic war von der Marke "Tor des Jahres". Nach einem Idealzuspiel von Jun hatte er sich den Ball angenommen, noch einmal aufgespielt und danach mit einem Fallrückzieher Mattersburg-Goalie Bliem keine Chance gelassen.

Der klare Erfolg der Wiener kam aber auch durch die extrem schwache Vorstellung der Burgenländer zustande, die nun schon seit zwölf direkten Duellen auf einen Sieg warten und im Horr-Stadion weiter ohne vollen Erfolg sind. Besonders negativ fiel der mazedonische Teamstürmer Ilco Naumoski auf, der nach einer äußerst lustlosen Vorstellung zur Pause durch den jungen Dominik Doleschal ersetzt wurde.

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