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Fiat-Präsident John Elkann © APA (epa)

Juventus Turin unternimmt konkrete Schritte um den Meistertitel 2006 zurückzubekommen. Dieser war dem Renommierclub wegen seiner

Juventus Turin unternimmt konkrete Schritte um den Meistertitel 2006 zurückzubekommen. Dieser war dem Renommierclub wegen seiner Verwicklung in den Manipulationsskandal aberkannt und dem Rivalen Inter Mailand zugesprochen worden war. Der Verein will beim Fußballverband einen Antrag einreichen, um den Titel zurückzubekommen.

"Es gibt Regeln, die respektiert werden müssen. Juventus wird zwar nicht die Neuaufrollung alter Prozesse verlangen, wir haben aber Recht auf den Meistertitel 2006", kündigte der neue Fiat-Präsident John Elkann in einem Interview mit der Turiner Tageszeitung "La Stampa" an. Fiat ist Mehrheitsaktionär des Turiner Fußballclubs.

Seit jeher behauptet Juventus, strenger als andere Clubs bestraft worden zu sein, die ebenfalls in den Sumpf des Skandals geraten waren. Bei dem in Neapel laufenden Prozess gegen 37 Manager und Schiedsrichter, denen die Hauptschuld an der Manipulationsaffäre im Sommer 2006 gegeben wird, legten die Rechtsanwälte von Juventus Turins Ex-Sportdirektor Luciano Moggi dieser Tage belastende Mitschnitte von Telefongesprächen des heutigen Inter-Präsidenten Massimo Moratti vor. Daraus gehen Kontakte zwischen Moratti und dem früheren Schiedsrichterkoordinator Paolo Bergamo hervor.

Gegen Inter wurden damals aber keine Sanktionen verhängt. Die "alte Dame" verlangt jetzt aufgrund des belastenden Materials gegen Inter den Scudetto zurück. Italiens Tabellenführer Inter will sich dagegen wehren.

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