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Trainer Stevens warnt vor Niederösterreichern © APA (Archiv/Krug)

Salzburg steht in der Bundesliga knapp vor der erfolgreichen Titelverteidigung. Am Samstag wollen die seit bereits 21 Runden

Salzburg steht in der Bundesliga knapp vor der erfolgreichen Titelverteidigung. Am Samstag wollen die seit bereits 21 Runden ungeschlagenen Schützlinge von Coach Huub Stevens mit einem Heimsieg gegen Wiener Neustadt einen weiteren großen Schritt machen. "Der Samstag ist nicht umsonst der Tag der Arbeit und so erwarte ich auch die Mannschaft", betonte Salzburg-Coach Huub Stevens.

Die zu Hause noch unbesiegten Salzburger haben im Titelrennen einen respektablen Vorsprung auf die beiden verbliebenen Verfolger, die Wiener Topclubs Rapid und Austria dürfen sich aber berechtigte Hoffnungen auf einen "Ausrutscher" der Salzburger machen. Immerhin waren die Wiener Neustädter immer ein unangenehmer Gegner, haben neben einer 2:3-Heimniederlage zweimal ein 1:1-Remis geholt, darunter auch beim letzten Aufeinandertreffen in der Red-Bull-Arena am 6. März. "Dieses Match sollte uns Warnung genug sein", sagte Stevens.

Die Niederösterreicher schätzte der Niederländer als "sehr starke Mannschaft" ein. "Wir müssen ab der ersten Minute hochkonzentriert sein", forderte Stevens von seinen Schützlingen. Der Salzburg-Trainer will nach wie vor keine vorzeitigen Gratulationen zum Meistertitel entgegennehmen. Die Statistik spricht jedenfalls für einen Salzburger Meistertitel, noch nie hat ein Bundesliga-Spitzenreiter in den abschließenden vier Runden einen Sechs-Punkte-Vorsprung verspielt.

Die "Bullen" müssen neben den verletzten Eddie Gustafsson und Ibrahim Sekagya auf Christian Schwegler (gelbgesperrt) verzichten. Rabiu Afolabi, der am Donnerstag das Training wegen Knieproblemen abbrechen musste, und Simon Cziommer (angeschlagen) sind fraglich. Bei den Gästen fallen der gesperrte Tomas Simkovic sowie der verletzte Tanju Kayhan fix aus.

"Für sie ist es ein enorm wichtiges Match, Salzburg muss gewinnen", sagte Wiener-Neustadt-Trainer Peter Schöttel. Für Kapitän Hannes Aigner, der in allen drei direkten Duellen mit Salzburg getroffen hat, und Co. folgen die wichtigeren Spiele erst danach, vor allem das Cup-Finale am 16. Mai in Klagenfurt gegen Sturm Graz. "Aber natürlich wollen wir in Salzburg punkten", fügte Schöttel hinzu. Der Trainer des derzeit abgesichert auf dem fünften Platz liegenden Aufsteigers könnte damit ausgerechnet seinem Ex-Club Rapid Schützenhilfe leisten und die Meisterschaft vielleicht noch einmal spannend machen.

Die Niederösterreicher sind eines von drei Teams neben Rapid und Ried, das in dieser Saison aus der EM-Arena Wals-Siezenheim einen Punkt mitgenommen hat.

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