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Andrea Agnelli (r.) will kräftig investieren © APA (epa)

Bei Juventus Turin, dem Verein von Alexander Manninger, bahnt sich eine Revolution an. Der neue Präsident des italienischen

Bei Juventus Turin, dem Verein von Alexander Manninger, bahnt sich eine Revolution an. Der neue Präsident des italienischen Rekordmeisters, der Unternehmer Andrea Agnelli, plant Investitionen in Höhe von 80 Millionen Euro für den Erwerb neuer Spieler. Nach dem unrühmlichen Europa-League-Aus beim FC Fulham muss sich Juventus derzeit mit einem schlappen sechsten Tabellenplatz der Serie A begnügen.

"Juventus hat die finanziellen Mittel für den Erwerb neuer Spieler, wir verfügen über 80 Millionen Euro, die wir für den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Mannschaft ausgeben wollen", sagte John Elkann, Präsident der Gruppe Fiat, Mehrheitsaktionärin des Fußballvereins und Cousin Agnellis. Das Minimalziel für diese Saison, der sportlich wie finanziell bedeutende Einzug in die Champions League, ist allerdings verspielt.

Auf der Wunschliste des italienischen Fußball-Rekordmeisters steht Stürmer Edin Dzeko vom deutschen Meister VfL Wolfsburg. 35 Millionen Euro ist Juventus nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung "Tuttosport" bereit, für den 24-jährigen Bosnier auf den Tisch zu legen. Wolfsburg verlangt angeblich 40 Millionen Euro. Weitere Kandidaten, die für Juve in Frage kommen, sind der 25-jährige Stürmer von Sampdoria Genua, Giampaolo Pazzini, und der Villareal-Spieler Giuseppe Rossi.

Juventus sucht auch nach einem Nachfolger für Coach Alberto Zaccheroni, der die Erwartungen des Clubs enttäuscht hat. Die Turiner jagen nach dem Trainer Rafael Benitez vom englischen Rekordtitelträger FC Liverpool. Ziel sei eine komplette Neugestaltung der Mannschaft, die in der laufenden Saison nicht überzeugt hat, berichteten italienische Medien. Um den Erwerb neuer Spieler soll sich der Ex-Starstürmer der "Alten Dame", Pavel Nedved, kümmern. Der ehemalige tschechische Nationalspieler wird als Manager nach Turin zurückkehren, berichtete die römische Tageszeitung "Il Messaggero" am Freitag.

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