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Sturm dreht binnen kürzester Zeit die Partie © APA (rubra)

Der SV Ried ist am Samstag in der Bundesliga die erhoffte Revanche an Sturm Graz für die Heimniederlage im Cup-Halbfinale

Der SV Ried ist am Samstag in der Bundesliga die erhoffte Revanche an Sturm Graz für die Heimniederlage im Cup-Halbfinale misslungen. Dank eines Doppelschlags durch den eingewechselten Haas (72.) und Kienzl (74.) drehte das Team von Franco Foda nach dem Wechsel die Partie von 0:1 auf 2:1. Stefan Lexa hatte die Gastgeber in Führung gebracht (37.).

Lexa erzielte sein Tor, indem er nach Hammerer-Vorarbeit (düpierte den künftigen Rapidler Sonnleitner) zwei Abwehrspieler mit einer Körpertäuschung aussteigen ließ und seinen fünften Saisontreffer erzielte. Ried spielte ohne die verletzten Stocklasa, Glasner, Mader und Nacho mit Viererkette und diese hielt den Angriffen zunächst stand.

Doch Cup-Finalist Sturm zeigte sich weiterhin ambitioniert, Jantscher prüfte Keeper Gebauer gleich nach Wiederbeginn und leitete auch die Vorarbeit zum Ausgleich. Nachdem zuvor die Stange das 2:0 der Rieder durch einen Nuhiu-Kopfball verhindert hatte, knallte Haas das Leder aus zehn Metern unhaltbar unter die Latte. Es war der erste Saisontreffer des Ex-Teamstürmers, seinen bisher letzten hatte er in der letzten Runde 2008/09 ebenfalls in Ried erzielt. Auch Kienzl, der rund zwei Minuten später auf 2:1 für die Steirer stellte, hatte zuletzt in Ried getroffen.

Lavric traf zudem die Latte, die Grazer gewannen dank der zahlreichen Chancen in der zweiten Hälfte durchaus verdient. Foda verzichtete auf Hlinka, der nach Aussage von Sportdirektor Oliver Kreuzer im TV-Sender Sky die Schwarz-Weißen im Sommer verlassen wird. Die junge Ried-Elf hatte nach dem 1:2 nur noch wenige Chancen, vermochte das Ruder nicht mehr herumzureißen und hat in den jüngsten neun Runden nur einmal gewonnen (1-1-7). Bei einem Burgstaller-Kopfball im Finish war Keeper Gratzei auf dem Posten.

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