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Beide Teams kämpfen gegen den Abwärtstrend © APA (rubra)

Zwischen dem SV Mattersburg und der SV Ried kommt es am Mittwoch (20.30 Uhr/live Sky) im Pappelstadion zum Duell um Platz sechs.

Zwischen dem SV Mattersburg und der SV Ried kommt es am Mittwoch (20.30 Uhr/live Sky) im Pappelstadion zum Duell um Platz sechs. Dort stehen derzeit die Burgenländer, die auf die "Wikinger" drei Punkte Vorsprung haben. In der jüngsten Vergangenheit gelang beiden Teams wenig: Während die Gastgeber vier Runden en suite ohne Sieg sind, wartet Ried 2010 auf den ersten Auswärtserfolg überhaupt.

Nach dem mageren 1:1 gegen Absteiger Kärnten ist Mattersburg heiß auf einen Sieg. "Es ist nicht egal, ob wir Sechster oder Achter werden. Je weiter vorne wir die Saison beenden, desto besser", sagte Mittelfeldspieler Manuel Seidl. "Deshalb wäre es auch sehr wichtig, dass wir in dieser englischen Woche gegen die direkten Konkurrenten so viele Punkte wie möglich einfahren, am besten alle sechs." Am Wochenende gastiert man dann beim LASK, der sich ebenfalls noch Hoffnungen auf Platz sechs macht. Seidls Rezept gegen Ried: "Aggressiver in die Zweikämpfe gehen und uns noch mehr ohne Ball bewegen".

Im Winter noch wollte man in Ried Platz fünf halten, inzwischen muss man gar um Rang sechs bangen. Nach der 1:2-Niederlage gegen Sturm Graz am Samstag wurde Coach Paul Gludovatz gar mit "Trainer raus!"-Rufen bedacht. "Das tut mir weh, weil ich ja nicht unmittelbar darauf reagieren kann", sagte Gludovatz, der auf die entfallenen Wintereinkäufe und zahlreiche verletzte Spieler verwies. Auch in Mattersburg muss er auf Herwig Drechsel, Martin Stocklasa, Oliver Glasner und Nacho verzichten.

Doch Gludovatz stellt auch klar: "Wenn ich jedes Spiel gewinnen wollte, wäre ich nicht in Ried. Der Verein muss gesund sein, ich will Kontinuität und entwicklungswillige Spieler." Die Erwartungshaltung des Anhangs sei durch die guten Leistungen vor dem Jahreswechsel aber gestiegen. "Im Herbst habe ich mich darüber gewundert, warum wir so viele Punkte machen, im Frühjahr habe ich mich gewundert, dass wir so wenige machen", sagte Gludovatz dazu.

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