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Der LASK hegt klare Siegambitionen © APA (Archiv/Rubra)

Vier Spiele wartet Austria Kärnten bereits auf einen Sieg gegen den LASK, am Mittwoch (20.30 Uhr/live Sky) soll sich das

Vier Spiele wartet Austria Kärnten bereits auf einen Sieg gegen den LASK, am Mittwoch (20.30 Uhr/live Sky) soll sich das ändern. Der Absteiger empfängt in der 34. Runde der Fußball-Bundesliga die Oberösterreicher und verspürt zarten Rückenwind: Zwei Spiele en suite hat man ohne Niederlage absolviert - in Kärnten darf das in dieser Saison bereits als Erfolgsserie bezeichnet werden.

"Wir müssen auf Sieg spielen", forderte Trainer Joze Prelogar. "Das sind unsere letzten drei Matches. Die Spieler müssen für sich und den Verein spielen", sagte Prelogar, der sich auch in der kommenden Saison mit Trainerszepter sieht. "Mein Herz ist in Kärnten. Ich habe die Mannschaft in einer sehr schweren Situation übernommen und ein junges, kompaktes Team aufgebaut. Daher ist die Trainerfrage für mich keine Frage." Eine Entscheidung werde bis Freitag fallen. Prelogar: "Ich will das wissen, schließlich habe ich auch andere Angebote."

Der LASK, der mit zwei Unentschieden den Kärntnern 2009/10 immerhin 2 von 13 Punkten geliefert hat, zeigt sich davon freilich wenig beeindruckt. Die Linzer hegen klare Siegambitionen. Für die "Athletiker" geht es noch um Platz sechs, den derzeit das zwei Punkte entfernte Mattersburg einnimmt. Nach der etwas enttäuschenden Vorstellung bei der 0:1-Heimniederlage gegen die Wiener Austria fordert Trainer Helmut Kraft klare Verbesserungen.

"Die Chancenauswertung war schlecht. Und wir brauchen eine bessere Organisation, müssen in der Defensive besser arbeiten", sagte Kraft, der in Klagenfurt allerdings auf den gesperrten Linksverteidiger Mark Prettenthaler und Rene Aufhauser verzichten muss. Letzterer laboriert an einer Muskelverhärtung, auch ohne den Führungsspieler "sollte es aber funktionieren", wie Kraft meinte.

"Ich wünsche mir einen Sieg", sagte Kraft, der aber weiß, dass der Absteiger derzeit zumindest in Sachen Kampfgeist nicht unbedingt wie ein solcher agiert. "Kärnten ist nicht die Mannschaft, die freiwillig Punkte herschenkt. Da kann man ihnen nichts nachsagen", bemerkte der Tiroler, für den Platz sechs nach wie vor in Reichweite ist. "Die kommenden beiden Partien sind sehr wichtig, am Wochenende spielen wir dann gegen Mattersburg." Wie viel Punkte sollen es aus den beiden Duellen sein? "Vier könnten schon reichen", sagte Kraft.

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