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Torres könnte Wackelkandidat sein © APA (epa)

Der spanische Fußball-Teamchef Vicente del Bosque macht sich fünf Wochen vor Beginn der WM-Endrunde in Südafrika wegen seiner

Der spanische Fußball-Teamchef Vicente del Bosque macht sich fünf Wochen vor Beginn der WM-Endrunde in Südafrika wegen seiner verletzten Stars Fernando Torres (FC Liverpool), Francesc Fabregas (Arsenal London) und Xavi Hernandez sowie Andres Iniesta (beide FC Barcelona) zunehmend Sorgen.

"Unsere Ärzte haben täglich Kontakt zu den angeschlagenen Spielern und ich bin sicher, dass diese sagen, dass alles gut werden wird", wurde er am Mittwoch in spanischen Medien zitiert, "allerdings können wir nicht mit vier bis fünf fraglichen Spielern nach Südafrika fahren."

Insbesondere Torres scheint nach seiner Knieoperation ein Wackelkandidat zu sein. Laut dem Vereinsarzt von Liverpool ist es wenig wahrscheinlich, dass er für das Auftaktspiel der Spanier am 16. Juni gegen die Schweiz fit wird. Fabregas (Haarriss im Wadenbein) und Iniesta (Oberschenkel-Blessur) dürften da bessere Chancen haben, und Xavi war trotz eine Knöchelblessur am Dienstag beim 4:1-Sieg von Barcelona in der Meisterschaft gegen Teneriffa im Einsatz. "Ich glaube nicht, dass Pep Guardiola ein unnötiges Risiko eingeht", zeigte Del Bosque Vertrauen in das Verantwortungsbewusstsein des "Barca"-Coaches.

Bereits vor ein paar Tagen hatte der "Seleccionador" erklärt, dass er sich höchstpersönlich um jeden Spieler kümmern werde, der verletzungsbedingt nicht nach Südafrika mitfahren kann. Er selbst habe als Spieler aus einem solchen Grund die WM-Endrunde in Argentinien (und damit auch eine 1:2-Niederlage gegen Österreich-Anm.) verpasst. "Ich habe mich damals sehr schlecht gefühlt. Ich weiß also genau, wie das ist."

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