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Nur Gottwald, Kreiner fehlen noch im Gold-Team © APA (Archiv/Fohringer)

Österreichs Nordische Kombinierer und Mannschafts-Olympiasieger haben sich nach der langen Wintersaison nicht viel Pause

Österreichs Nordische Kombinierer und Mannschafts-Olympiasieger haben sich nach der langen Wintersaison nicht viel Pause gegönnt. Die Weltcup-Gruppe schuftete von Montag bis Mittwoch in Ramsau schon im ersten Trainingskurs. Im Vordergrund standen Laufbandtests sowie Krafttests. Die lange Vorbereitung auf die WM-Saison wird die ÖSV-Kombinierer u.a. nach Zypern und nach Norwegen führen.

Cheftrainer Bard Jörgen Elden, der weiterhin mit Falko Krismayr und Günther Chromecek das Team betreut, setzte bewusst auf einen schnellen Start in die Vorbereitung: "Wir wollen keine Zeit verlieren und hatten in Ramsau neben den Laufbandtests mit Skirollern und einer Überprüfung der Kraftkomponenten auch einige organisatorische Dinge zu erledigen. Deshalb wollte ich nicht lange warten und gleich mit dem gemeinsamen Training beginnen", meinte der Norweger.

In dieser Saison wolle man noch mehr auf die individuellen Bedürfnisse der Athleten eingehen. Dem wird nicht zuletzt durch das weitere Engagement von Günther Chromecek Aufmerksamkeit geschenkt, er kümmert sich insbesondere um die beiden Olympiasieger Felix Gottwald und David Kreiner, die sich derzeit noch im Urlaub befinden. Mario Stecher, Bernhard Gruber, Christoph Bieler, Willi Denifl, Tomaz Druml und Lukas Klapfer vervollständigen die Trainingsgruppe 1 des ÖSV.

Christoph Eugen hat gemeinsam mit Thomas Baumann die Trainingsgruppe 2 mit insgesamt elf Athleten übernommen, die vorwiegend die B-Weltcupserie und den Alpencup bestreiten werden, aber auch zum Teil im Weltcup zum Einsatz kommen können.

Das Trainingsprogramm umfasst in diesem Sommer einige intensive Höhepunkte. Bereits kommende Woche reist das Team nach Zypern, wo mit dem Rennrad vom 13. bis 20. Mai an der Grundlagenausdauer gefeilt wird. Im Juni ist eine Woche Langlauftraining am Sognefjell-Gletscher in Norwegen geplant und auch im Herbst zieht es das Team nach Norwegen. Dann wird in Oslo die kleine Schanze eröffnet und im Hinblick auf die WM 2011 werden dort zehn Trainingstage absolviert, die aber auch nach Lillehammer und Torsby in Schweden (Skitunnel) führen werden.

"Im April wurden einige Planungssitzungen abgehalten und meiner Meinung haben wir einen harten und guten Sommer vor uns", freut sich "Oldie" Mario Stecher. Der 32-jährige Doppelolympiasieger bereitet sich wohl das letzte Mal auf eine Weltcup- und WM-Saison vor.

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