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Kaufmann erzielte den Ausgleich zum 2:2 © APA (Archiv/Eggenberger)

Absteiger Austria Kärnten und der LASK haben sich in der 34. Runde der Fußball-Bundesliga am Mittwoch mit einem

Absteiger Austria Kärnten und der LASK haben sich in der 34. Runde der Fußball-Bundesliga am Mittwoch mit einem 2:2-Unentschieden getrennt. Die Linzer lagen in Klagenfurt nach Toren von Lukas Kragl (9.) und Christoph Saurer (36.) bereits 2:0 voran, ehe sie den Sieg noch aus der Hand gaben. Leonhard Kaufmann sicherte mit einem Doppelpack (45., 80.) noch das dritte Remis für die Kärntner in Serie.

Die nach einer Gelb-Roten Karte für Mario Kröpfl ab der 63. Minute in Unterzahl spielenden Klagenfurter durften sich nach einer spielerisch schwachen Partie zumindest als moralischer Sieger fühlen. Der LASK verpasste im Duell um den sechsten Platz mit Mattersburg damit den Anschluss an die Burgenländer.

Vor der Meisterschafts-Minuskulisse von nur 1.000 Zuschauern in der Hypo Group Arena zeigten sich beide Teams von ihrer ob der Tabellensituation unbekümmerten Seite. Die Linzer waren dabei die effizientere Elf. Bereits in der 9. Minute legte Jung-Stürmer Kragl vor und sorgte nach seinem folgenschweren Foul an Salzburgs Torhüter Gustafsson damit wieder für positive Schlagzeilen. Die zuvor aktiveren Kärntner wirkten vom frühen Gegentreffer ein wenig geschockt.

Saurer traf per Freistoß zunächst die Stange (35.), ehe er den zweiten Linzer Treffer nachlegte und die Forderung seines Trainers Helmut Kraft nach einer verbesserten Chancenauswertung damit erfüllte. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde die trotz der finanziellen und sportlichen Misere engagiert spielende Kärntner Elf aber doch noch belohnt: Kaufmann traf nach Vorlage von Hierländer zum Anschlusstreffer.

Kärntens Coach Joze Prelogar - dessen möglicher Nachfolger Nenad Bjelica auf der Tribüne saß - reagierte, und brachte mit Pink einen zweiten Angreifer. Die noch um die Lizenz zitternden Klagenfurter kamen auch offensiv aus der Kabine, schwächten sich aber selbst. Der bereits in der 34. Minute verwarnte Kröpfl ging gegen Piermayr mit dem hohen Bein in den Zweikampf, Schiedsrichter Brugger zückte daraufhin zum zweiten Mal den Gelben Karton.

Auch mit einem Mann weniger steckte das Schlusslicht gegen passive Linzer Gäste aber nicht auf. Nachdem sich Jürgen Macho im LASK-Gehäuse gegen Hierländer (48.) und Dollinger (50.) noch ausgezeichnet hatte, musste er sich nach einem Freistoß von Dollinger doch noch geschlagen geben. Kaufmann traf im Getümmel vor dem Tor zum schlussendlich verdienten Ausgleich.

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