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Auf Jun hat die Austria eine Kaufoption © APA (Warmuth)

Der zehnköpfige Aufsichtsrat von Austria Wien hat am Donnerstag das vom Vorstand vorgelegte Budget-Konzept und die Kader-Planung

Der zehnköpfige Aufsichtsrat von Austria Wien hat am Donnerstag das vom Vorstand vorgelegte Budget-Konzept und die Kader-Planung für die Saison 2010/11 genehmigt. "Unsere Vorschläge wurden vollinhaltlich abgesegnet, nun können wir konkret weiterarbeiten und in den Vertragsverhandlungen mit den Spielern Vollgas geben", sagte AG-Vorstand Markus Kraetschmer am Freitag zur APA.

Der Etat liegt zwischen 15 und 16 Mio. Euro, wobei die Teilnahme an der Europa League nicht mitkalkuliert ist. In der vorigen Saison betrug das Budget mit Europacup 17 Millionen. Jetzt können in den nächsten Tagen und Wochen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Schon am Wochenende wird es weitere Gespräche und Verhandlungen mit einigen Kandidaten geben, in der nächsten Woche könnten auch weitere Zugänge unter Dach und Fach gebracht werden oder Kontrakte verlängert werden.

Ob es auch zu einer Vertragsverlängerung mit Stürmer Rubin Okotie kommen wird, scheint eher fraglich. Im Sommer laufen auch die Verträge mit Jacek Bak, Momo Diabang, Michael Madl, Eldar Topic, Emin Sulimani und Szabolcs Safar aus. Bei Roland Linz, Tomas Jun und Matthias Hattenberger besitzt der aktuelle Tabellenzweite jeweils eine Kaufoption.

Neu verpflichtet wurden bisher Innenverteidiger Georg Margreitter (21) vom LASK und Mittelfeldspieler Patrick Salomon (21) von Austria Lustenau. Zuletzt wurde auch immer wieder der Slowake Peter Hlinka (Sturm Graz) als dritter Einkauf in Medien genannt. "Wir haben sehr konkrete Pläne, werden wieder eine starke Mannschaft stellen", verspricht der "sportliche" AG-Vorstand Thomas Parits.

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