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Bochum kann es aus eigener Kraft schaffen © APA (dpa)

Im prachtvollen Berliner Olympia-Stadion wird Bayern München am Samstag zum 22. Mal deutscher Meister. Das Gastspiel bei der fix

Im prachtvollen Berliner Olympia-Stadion wird Bayern München am Samstag zum 22. Mal deutscher Meister. Das Gastspiel bei der fix abgestiegenen Hertha ist nur noch ein Schaulaufen, denn Schalke 04 hat drei Punkte Rückstand und eine um 17 Treffer schlechtere Tordifferenz. Spannender ist da auf jeden Fall der Abstiegskampf. Eines von drei Teams wird es erst am letzten Spieltag treffen.

Im Abstiegskampf ist vor der 34. und letzten Runde nur entschieden, dass Hertha den Gang in die zweite Liga antreten muss. Ein Team aus dem Trio Hannover (30 Punkte), Nürnberg (28) und Bochum (28) wird die Berliner in die zweite Liga begleiten, ein zweites muss in die Relegation gegen den Dritten der zweiten Liga. Das elf Spiele sieglose Bochum (mit Christian Fuchs) hat im direkten Duell mit Hannover Heimrecht, Nürnberg empfängt Köln.

Fahren die Bayern alle drei Titel ein (Meisterschaft, Pokal, Champions League), wäre das in der deutschen Geschichte bisher einmalig. "Wir müssen am Gas bleiben. Uns bietet sich die Chance unseres Lebens", forderte Mark van Bommel, der als erster ausländischer Bayern-Kapitän die Meisterschale stemmen wird. Noch am Abend geht es zurück nach München, wo nach einer internen Feier am Sonntag die große Meisterparty auf dem Marienplatz steigt.

Werder Bremen (Sebastian Prödl auf der Bank) verteidigt im Nord-Derby gegen den Hamburger SV den wichtigen dritten Tabellenrang, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt. Werder hat zwei Punkte Vorsprung auf Bayer Leverkusen, das in Mönchengladbach antritt. Werder-Gegner HSV könnte es mit einem Sieg noch in die Europa League schaffen, gleichzeitig müsste aber Stuttgart in Hoffenheim (Andreas Ibertsberger verletzt) straucheln.

Um Platz eins in der Torschützenliste kämpfen der Wolfsburger Edin Dzeko und der Leverkusner Stefan Kießling (jeweils 21 Tore). Eintracht Frankfurt (mit Ümit Korkmaz) tritt beim entthronten Meister Wolfsburg an, Mainz (Andreas Ivanschitz auf der Bank) spielt daheim gegen Vizemeister Schalke.

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