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Mindestens 9 Mio. für jeden Teilnehmer-Verband © APA (epa/Archiv)

Der Fußball-Weltverband FIFA schüttet für die bevorstehende WM 2010 in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) an die 32

Der Fußball-Weltverband FIFA schüttet für die bevorstehende WM 2010 in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) an die 32 teilnehmenden Verbände und Clubs, die ihre Spieler für das Turnier abstellen, insgesamt 420 Millionen US-Dollar aus. Das geht aus dem FIFA-Finanzbericht 2009 hervor. Am meisten profitiert natürlich der Weltmeister. Für den WM-Titel gibt es eine FIFA-Prämie von 30 Mio. US-Dollar.

Die Prämie für den Titel bedeutet gegenüber der WM 2006 in Deutschland eine Erhöhung von über 30 Prozent. In Deutschland bekam Italien für den Triumph 19,3 Mio. Dollar, Brasilien musste sich für den Sieg 2002 in Japan und Südkorea noch mit der Hälfte der italienischen Siegesprämie begnügen.

Der unterlegene Finalist im Endspiel am 11. Juli in Johannesburg darf sich immerhin mit 24 Mio. Dollar trösten. Platz drei ist 20 Mio. Dollar wert, für den Viertelfinaleinzug gibt es 14 Mio. Dollar, für das Achtelfinale neun Mio. Dollar. Für die Gruppenphase und damit jeden der 32 Teilnehmer werden je acht Mio. Dollar ausbezahlt. Dazu gibt es für jeden Teilnehmer je eine Mio. Dollar für die Vorbereitung, in Summe kassiert also jeder der 32 Verbände zumindest neun Mio. Dollar.

Erstmals bei einer Weltmeisterschaft werden auch die Clubs für die Abstellung der 736 WM-Spieler entschädigt. Dafür stehen insgesamt 40 Mio. Dollar bereit. Das bedeutet, dass die Vereine pro Spieler und Tag 1.600 Dollar erhalten.

Der europäische Fußball-Verband hatte erstmals für die EURO 2008 in Österreich und der Schweiz für die Abstellung von Nationalspielern gezahlt. Die UEFA ließ rund 4.000 Euro pro Spieler und Tag springen.

Das Gesamt-Preisgeld der WM in Südafrika in Höhe von 420 Mio. Dollar bedeutet gegenüber der WM vor vier Jahren eine Steigerung um 61 Prozent und gegenüber der WM 2002 in Ostasien eine Steigerung von über 150 Prozent. In Deutschland wurden 261 Mio. Dollar und in Südkorea/Japan 154 Mio. Dollar an Preisgeldern verteilt.

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